ArtMag by Deutsche Bank Deutsche Bank Gruppe  |  Verantwortung  |  Kunstprogramm  |  Deutsche Bank KunstHalle  |  English  
Home Feature On View News Presse Archiv Service
Diese Kategorie enthält folgende Artikel
Die "Künstlerin des Jahres" 2011 im Deutsche Guggenheim
"Yto Barrada ist eine Allround-Kulturproduzentin" - Ein Gespräch mit Andrée Sfeir-Semler
Erfolgsgeschichte - Deutsche Bank fördert Hong Kong International Art Fair
Art works: Die Kunst in den Türmen
Der Teufel im Detail: Nedko Solakovs Auftragsarbeit für die Deutsche Bank
Mohamed Camara: Ich spiele mit der Schönheit des Moments
Globe. For Frankfurt and the World: Das Kunst und Performance-Programm zur Eröffnung der Türme
Das Programm der Otolith Group für Globe
„Kreative Stolperdrähte“: Magne Furuholmen über das absurde Universum von Apparatjik
Keren Cytter: Fear, Fun and Fire
Alles zur neuen Kunst in den Deutsche Bank-Türmen

drucken

weiterempfehlen
Globe. For Frankfurt and the World
Kunst und Performances zur Eröffnung der Türme


So international wie die neue Kunst in den modernisierten Deutsche Bank-Türmen präsentiert sich auch "Globe. For Frankfurt and the World". Das Programm, mit dem die Eröffnung vom 2. März bis 15. April gefeiert wird, fokussiert sich auf bewegte Formen der Kunst – Performance, Film, Video, aber auch Konzerte.



Tobias Rehberger. Design for Live Safer Bar. © the artist

Zwei Assoziationen weckt der Titel des Veranstaltungsprogramms in den Deutsche Bank-Türmen: Globalität und das berühmte Londoner Shakespeare-Theater. So geht es vor allem um darstellende Formen der Kunst. Performance, Tanz, Film und Video prägen das knapp zweimonatige Programm, das jede Woche von einem anderen international beachteten Künstler und seinen Gästen gestaltet wird. Neben Talks bildet auch Musik einen weiteren Schwerpunkt von Globe. Im Erdgeschoss der Türme entsteht ein öffentlich zugänglicher, temporärer Projektraum, der Mittwochs bis Freitags vom frühen Abend bis Mitternacht geöffnet ist. Mit jeder Veranstaltung verändert der Raum seinen Charakter. Das Spektrum reicht von Café und Videolounge bis zu Theater und Club. Die Veranstaltungsreihe begleitet die Wiedereröffnung der Deutsche Bank-Türme. Nach dreijähriger Modernisierung ist das Gebäude nicht nur in Sachen Nachhaltigkeit State of the art, es steht zugleich für Offenheit und Innovation. In großer Vielfalt und zugleich klar strukturiert bieten die Türme mit ihren über 1.500 Kunstwerken Zugang zu einer Welt der Kunst, die sich gerade im 21. Jahrhundert durch globales Denken, Kreativität und Mut zum Neuen auszeichnet – Werte die das Selbstverständnis der Deutschen Bank entscheidend geprägt haben und auch in Zukunft bestimmen werden. Diesen inhaltlichen Anspruch macht Globe für die Öffentlichkeit direkt erlebbar.

Kuratiert wird das Globe - Programm von einem profilierten Team: Zu ihm gehören Daniel Birnbaum – Leiter der Venedig-Biennale 2009 sowie neuer Direktor des Moderna Museet in Stockholm und bis vor kurzem Rektor der Frankfurter Städelschule – sein Nachfolger in Frankfurt, der Architekt und Kunsttheoretiker Nikolaus Hirsch, sowie die Künstler Judith Hopf und Willem de Rooij, die beide an der Städelschule unterrichten. Die von Nikolaus Hirsch und Michel Müller für Globe entworfene Innenarchitektur lebt von dem Kontrast zwischen rauen Betonoberflächen und der Farbgebung von Möblierung und Vorhängen, die den Raum je nach Veranstaltung verwandeln. Die Farbwelt bezieht sich auf die Codierung des neuen Kunstkonzepts der Deutsche Bank-Türme: Jede Farbe steht hier für eine andere Region – Asien / Pazifik, Amerika, Naher Osten / Afrika, Europa und Deutschland. Die Gestaltung der Bar übernahm Tobias Rehberger, Preisträger des Goldenen Löwen der Biennale von Venedig 2009 und Professor an der Städelschule. Betreiber der Live Safer Bar ist das legendäre Robert Johnson - Team aus Frankfurt.


02.03. – 04.03.2011
Apparatjik Mini Summit: Sustaining Creativity Creating Sustainability


Apparatjik. Photo: Anonymous

Gastgeber
Guy Berryman (London)
Jonas Bjerre (Copenhagen)
Magne Furuholmen (Oslo)
Martin Terefe (London)
Ute Meta Bauer (Cambridge)

Gäste
Laura Anderson Barbata (Mexico-City/New York City)
Joseph Grima (Mailand)
Holger Hagge (Frankfurt am Main)
Nikolaus Hirsch (Frankfurt am Main)
Erik Ljunggren (Oslo)
Linda Poppe (Berlin)
virtueller Gast: Max Tegmark (Cambridge)

Apparatjik ist ein interdisziplinär arbeitendes Kollektiv und wurde 2008 von vier international bekannten Musikern gegründet: Jonas Bjerre (MEW), Guy Berryman (Coldplay), Magne Furuholmen (a-ha) und Produzent Martin Terefe. Apparatjik versteht sich als experimentelle Plattform und kooperiert mit Künstlern, Medientechnikern, Designern und Wissenschaftlern. Ute Meta Bauer (MIT Program in Art, Culture and Technology) ist zu speziellen Anlässen als künstlerische Leiterin beteiligt.
Apparatjiks Live-Debüt fand 2010 im Berliner Club WMF statt. Apparatjik traten dort in einem Kubus auf, der von László Moholy-Nagys legendärem Licht-Raum-Modulator inspiriert war. Live Gäste von Apparatjik sind die mexikanische Künstlerin Laura Anderson Barbata, Linda Poppe, Survival International Deutschland, Holger Hagge, Architekt und Gesamtverantwortlicher der Deutschen Bank bei der Modernisierung der Türme, Nikolaus Hirsch, Rektor der Städelschule, Joseph Grima, Chefredakteur von Domus und der Musiker Erik Ljunggren.



09.03. –11.03.2011
Planningtorock

Gastgeber
Janine Rostron a.k.a. Planningtorock (Berlin)

Gäste
Oni Ayhun (Berlin) / visuals by MFO (Berlin)
L.E.C. aka Leif Erich Christensen (Berlin/Hong Kong)
Johannes Paul Raether (Berlin)
Jam Roll (Kansas City)
No Bra (New York City)
Slaves (London/New York City)


© L.E.C/Fubbi.com


Planningtorock. © the artist

Feminismus, Genre-Mix und Politik im Digital-Zeitalter – das sind Begriffe, die Janine Rostron zu ihrem Programm inspiriert haben. Mit ihrer One-Woman Show Planningtorock hat sich die britische Musikerin und Konzeptkünstlerin dank ihrer einzigartigen Bühnenpräsenz in kurzer Zeit Kultstatus erspielt. Die ausgebildete Musikerin verbindet opulente Streicherarrangements mit elektronischer Musik, virtuosem Gesang und psychedelischen Videos zu einem einzigartigen Ereignis. Neben einem Konzert und Filmen von Planningtorock finden Video-Screenings und Performances der Künstler L.E.C. aka Leif Erich Christensen, Johannes Paul Raether und Slaves statt. Eine DJ Session von Jam Roll, Techno von Oni Ayhun und Elektro-Pop mit No Bra ergänzen das Programm.



16.03.–18.03.2011
The Otolith Group: A Sunken Trembling, Recollected Dimly

Gastgeber
The Otolith Group
Kodwo Eshun (London)
Anjalika Sagar (London)

Gäste
Lise Autogena (Newcastle) & Joshua Portway
Rayya Badran (Beirut)
Justin Barton (London)
Dopplereffekt (München)
Mark Fisher (London)
Brian W. Rogers (Santa Cruz)


Courtesy The Otolith Group

Erinnerungen an die Zukunft: Die Filme, Ausstellungsprojekte, Diskussionsforen und Publikationen von Anjalika Sagar & Kodwo Eshun / The Otolith Group setzen sich mit gescheiterten Utopien und gesellschaftlichen Visionen der Moderne auseinander. Das 2002 begründete britische Künstlerkollektiv operiert an der Grenze zwischen Fakt und Fiktion. Ihren Namen entlieh die Gruppe den Otolithen – den Ohrsteinen, die unseren Gleichgewichtssinn steuern.
2010 war The Otolith Group für den Turner Prize nominiert. Für Globe hat The Otolith Group ein Programm bestehend aus Filmen, Talks, Audio-Essays und einem Konzert konzipiert. Eingeladen sind Lise Autogena, der Theoretiker und Filmemacher Brian W. Rogers, die Autorin Rayya Badran, sowie der Künstler Justin Barton und der Kritiker, Blogger und Autor Mark Fisher.



23.03. – 25.03.2011
Keren Cytter: Fear, Fun and Fire

Gastgeber
Keren Cytter (Berlin)

Gäste
Charles Arsène-Henry (London)
Diedrich Diederichsen (Berlin/Wien)
Andrew Kerton (Berlin)
Philipp Kleinmichel (Berlin)
Dafna Maimon (Berlin)
Maria and the Mirrors (London)
John Maus (Minneapolis)
Susie Meyer (Berlin)
Fabian Stumm (Berlin)


John Maus. Photo: Roland Owsnitzki


Keren Cytter. © Absolut Vodka

Die israelische Künstlerin Keren Cytter dreht Videos, choreografiert Tanzperformances, verfasst Novellen und hat sogar ein Opernlibretto geschrieben. Ihre filmischen Arbeiten sind Zitatmontagen aus Kinoklassikern, Experimentalfilmen und YouTube-Clips, in denen sich Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen auftun. „Fear, Fun and Fire” – die alle Genregrenzen sprengende Künstlerin widmet jeden ihrer Globe - Abende einem anderen Motto.
Angst machen der Autor Charles Arsène-Henry und Cytters Horrorfilm Don’t touch me Psychopath, der hier Premiere hat. Freude bereiten der Kritiker und Autor Diedrich Diederichsen, die Londoner Punkband Maria and the Mirrors und die Performer Andrew Kerton und Dafna Maimon. Feuer entfachen die Performer Susie Meyer und Fabian Stumm, der Kunstwissenschaftler Philipp Kleinmichel und die Musik von Underground-Star John Maus.



30.03. – 01.04.2011
Cao Fei: A Three Days Treatment

Gastgeber
Cao Fei (Beijing)

Gäste
Daniel Birnbaum (Stockholm)
Cao Chong’en (Guangzhou/Vancouver)
He Yufan (Beijing)
Nikolaus Hirsch (Frankfurt am Main)
Huang He (Guangzhou)
Huang Shan (Guangzhou)
Jiang Jun (Beijing)
Jiang Zhi (Beijing/Shenzhen)
Zafka Zhang (Beijing)
Zhang Wei (Beijing/Guangzhou)


Cao Fei: Photo © the artist

Cao Fei verbindet in ihren Installationen Einflüsse globaler Popkultur mit Elementen der Peking Oper und des Tanzes. Dabei arbeitet sie mit Film, Animation und im Internet. Ihr Projekt RMB City hat sie auf Second Life realisiert – als utopische Stadt, in der China Tracy agiert. Für Globe eröffnet Cao Fei eine ganz neue Kunstpraxis: Die Besucher können mit dem Avatar China Tracy Coffee-Yoga trainieren, oder erfahren, was die Frankfurter Schule mit Zen zu tun hat.
Neben Filmen, einem Live sculpturing mit Cao Chong‘en und der Performance Two as One von He Yufan und Jiang Jun stehen Musik von Zafka Zhang, eine Fengshui-Performance von Huang Shan und Huang He sowie die Diskussion The Pavilion auf dem Programm. Cao Fei spricht mit Daniel Birnbaum, Direktor des Moderna Museet, Nikolaus Hirsch, Rektor der Städelschule, dem Pekinger Künstler Jiang Zhi und Zhang Wei, dem Direktor des Vitamin Creative Space in Guangzhou.



06.04.– 08.04.2011
Ei Arakawa: Reorienting Orientationalism, New Directions (Haircolour) International Class 2011

Gastgeber
Ei Arakawa (New York City)

Gäste
Henning Bohl (Berlin)
Yuki Kimura (Kyoto)
Q Takeki Maeda (Berlin/Kyoto)
Mélanie Mermod (Paris)
Ken Okiishi (New York City)
Carissa Rodriguez (New York City)
Sergei Tcherepnin (New York City)


Ei Arakawa. © the artist

Die Performances von Ei Arakawa bewegen sich zwischen Aktion und Zeremonie. Mit unterschiedlichen Materialien wie Videofilmen, Bannern und Postern "bebildert" er seine Choreografien und schafft Situationen, in denen sich die Grenzen zwischen Akteuren und Publikum auflösen. In Frankfurt werden Arakawa und seine Freunde den kulturellen und ästhetischen Transfer zwischen Japan und der westlichen Kunstszene untersuchen. Alle Gäste besuchten erst kürzlich Japan, um dieses Projekt zu entwickeln. Das Programm besteht aus Performances, Talks, Konzerten und Filmen der Künstler Henning Bohl, Carissa Rodriguez, Q Takeki Maeda, Yuki Kimura, Mélanie Mermod, Ken Okiishi und des New Yorker Komponisten Sergei Tcherepnin. Zu sehen sind außerdem täglich wechselnde Ausstellungen, sowie ein Projekt über Jikken Kobo, eine legendäre Künstlergruppe der 1950er Jahre.



13.04. –15.04.2011
Rabih Mroué: Three evenings with Rabih Mroué and friends

Gastgeber
Rabih Mroué (Beirut)

Gäste
Diana Allan (Beirut)
Tony Chakar (Beirut)
Simon Haber (Beirut)
Joana Hadjithomas (Paris)
Khalil Joreige (Paris)
Lamia Joreige (Beirut)
Ziad Nawfal (Beirut)
Maher Abi Samra (Beirut)
Scrambled Eggs (Beirut)


How Nancy wishes that everything was an April Fool's joke by Rabih Mroué. Photo Kohei Matsushima


Self Portrait as a Fountain, Rabih Mroué. © the artist


Scrambeld Eggs © by Tanya Traboulsi

Rabih Mroué beschäftigt sich sich mit kulturellen und politischen Prozessen. Seine Performances und Videos erkunden die Beziehungen zwischen unterschiedlichen künstlerischen Sprachen wie auch jene zwischen Performer und Publikum. Mroué hat Globe Protagonisten der jungen Beiruter Szene eingeladen. Um alternative Sounds geht es bei der Live-Übertragung von Ziad Nawfal für das Radio Lebanon und dem Konzert von Scrambled Eggs, einer der profiliertesten jungen Beiruter Rockbands. Zu sehen sind Filme von Simon Haber, Maher Abi Samra, Lamia Joreige und Diana Allan sowie eine Performance der Filmemacher Joana Hadjithomas und Khalil Joreige. Komplettiert wird das Programm durch Vorträge von Rabih Mroué und einen Talk des Künstlers, Architekten und Essayisten Tony Chakar.



Robert Johnson: Live Safer Bar


Robert Johnson. © Robert Johnson

Für sieben Wochen ist der legendäre Dance Club Robert Johnson zu Gast in den Türmen und betreibt im Globe die Live Safer Bar. Dank seines außergewöhnlichen Line-ups ist der Club nicht nur in Deutschland ein Muss für Fans elektronischer Klänge. Die exquisite Auswahl von Drinks, wie sie sonst in Frankfurt nicht zu finden ist, wird ergänzt durch erstklassige Sandwiches und Sweets.



Tobias Rehberger

Als einer der bedeutendsten deutschen Künstler agiert Tobias Rehberger an der Schnittstelle von Kunst und Design. 2009 wurde seine Cafeteria auf der Biennale in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. In den Deutsche Bank-Türmen ist Rehberger, der eine Professur an der Frankfurter Städelschule innehat, eine ganze Etage gewidmet. Für Globe ließ er die Robert Johnson Live Safer Bar mit Motiven bedrucken, die sich auf den legendären Punk-Club CBGB auf der New Yorker Bowery beziehen.


Tobias Rehberger. Design for Live Safer Bar. © the artist






Newsletter
Bleiben Sie immer Up to Date in Sachen Gegenwartskunst – mit ArtMag. Abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
 

Alternative content

Get Adobe Flash player

On View
Die "Künstlerin des Jahres" 2011 - Yto Barrada: Riffs im Deutsche Guggenheim / Beuys and Beyond in Kolumbien / Passion für die Moderne: Deutsche Bank fördert Matisse-Schau im Jewish Museum / All Access World: Agathe Snows Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim / The Deutsche Bank Series at the Guggenheim: Found in Translation / 2010 California Biennial
News
Kunst privat! / The Last Grand Tour im Museum of Cycladic Art / VIP-Lounge der Deutschen Bank auf der TEFAF / Yukako Ando erhält Bergischen Kunstpreis der Deutschen Bank / Eugen Schönebeck in der Frankfurter Schirn / Urban Utopia: Sammlung Deutsche Bank Hong Kong eröffnet / Die Villa Romana-Preisträger 2011 präsentieren sich in Florenz / Imi Knoebel in Den Haag
Presse
Die Presse über Globe und die neue Kunst in den Türmen / Agathe Snow im Deutsche Guggenheim / Color Fields im Deutsche Guggenheim
Impressum  |  Rechtliche Hinweise  |  Zugänglichkeit
Copyright © 2016 Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main


+  ++  +++