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Yto Barrada "Riffs"
Die "Künstlerin des Jahres" 2011 der Deutschen Bank im WIELS



In einer umfassenden Werkschau stellte das Deutsche Guggenheim dieses Frühjahr die poetischen und politisch engagierten Arbeiten von Yto Barrada vor, die von der Deutschen Bank als "Künstlerin des Jahres" 2011 ausgezeichnet wurde. Nach ihrer Premiere in Berlin wandert die Ausstellung Yto Barrada: Riffs jetzt weiter nach Brüssel. Dort wird ab Mitte September im WIELS eine Auswahl von Fotoarbeiten, Skulpturen und Installationen der in Marokko lebenden Künstlerin präsentiert. Mit einem jungen, internationalen Programm hat sich das Ausstellungshaus in der Hauptstadt Europas als bedeutendes Forum für aktuelle Gegenwartskunst etabliert. Nach Wangechi Mutus Schau My Dirty Little Heaven im Vorjahr ist dies das zweite Mal, dass hier die Ausstellung einer "Künstlerin des Jahres" der Deutschen Bank gezeigt wird.

Gerade angesichts der gesellschaftlichen Umbrüche in den Ländern Nordafrikas besitzt das Werk der in Tanger lebenden und arbeitenden Yto Barrada besondere Aktualität. "Mein Nervensystem ist mit diesem Ort verknüpft," erklärt die 1971 geborene Künstlerin. Diese enge Verbundenheit kommt in allen ihren Arbeiten zum Ausdruck. Tanger - für Tausende von Flüchtlingen aus den Ländern Afrikas erscheint die marokkanische Stadt als ein Ort der Hoffnung. Europa - ihr Ziel - ist hier nur noch wenige Kilometer entfernt. Doch die streng kontrollierte Meerenge von Gibraltar bildet eine oft unüberwindliche Grenze, nicht nur für die Migranten, sondern seit dem Schengener Abkommen auch für die Einheimischen. Gleichzeitig entwickelt sich die Küste zum Zentrum einer gigantischen Tourismusbranche. Während es einem Großteil der marokkanischen Bevölkerung nicht möglich ist, das Land zu verlassen, wird sie gleichzeitig mit den verheerenden Spuren konfrontiert, die der boomende Tourismus und die damit verbundene Bauindustrie in der Natur hinterlassen.

Barrada setzt in ihren Fotografien auf eine Ästhetik des Beiläufigen, zeigt keine dramatischen Ereignisse, sondern kaum beachtete Aspekte des Lebens in einer sich rapide verändernden Stadt: spielende Kinder, Brachen, Neubausiedlungen und Straßen, die sich in die unberührte Natur fressen. Ihre Arbeiten laden den Betrachter zum Sehen ein - und fordern dazu auf, genauer hinzuschauen. Zugleich geht es in ihrem Werk um Utopie - die Hoffnung, verantwortlicher miteinander zu leben und überkommene Grenzen zu überwinden.

Yto Barrada: Riffs
24.09. - 31. 12. 2011
WIELS, Brüssel




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