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Panorama Schweizer Gegenwartskunst: Sammlung Deutsche Bank in Zürich

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Panorama der Schweizer Gegenwartskunst
Die Sammlung Deutsche Bank in Zürich



Mitten in neuen Trendbezirk "Züri-West" mit seinen Galerien, Bars und Clubs findet sich auch der Prime Tower – das neue Wahrzeichen der Stadt und mit 126 Metern das bislang höchste Gebäude des Landes. Hier hat auch die Deutsche Bank Schweiz seit Dezember 2011 ihren Sitz in Zürich. Nicht nur eine grandiose Aussicht auf Stadt, Berge und den See machen den Reiz der neuen Räumlichkeiten aus, sondern auch die Verbindung zwischen Wirtschaft, Kunst und Kultur. Es scheint bezeichnend, dass auch zwei führende Galerien direkt im Haus beheimatet sind. Alle fünf Etagen der Deutschen Bank stehen mit thematischen Schwerpunkten ganz im Zeichen der Schweizer Gegenwartskunst.

Auf der 33. Etage des Prime Towers versammeln sich die Highlights der Sammlung zu einem Panorama, das moderne Klassiker und Newcomer vereint: Pipilotti Rists psychedelische Video-Stills und Thomas Hirschhorns Feuerzeug-Skulptur treffen auf Balthasar Burkhards erhabene Schwarz-Weiß-Fotografien. Zu modernen Klassikern wie Max Bills Abstraktionen oder Jean Tinguelys verspielten Studien kinetischer Skulpturen gesellen sich neu erworbene Werke der jüngeren Schweizer Künstlergeneration. Für Isabelle Krieg, Fabian Marti und Vanessa Püntener spielt das Medium der Fotografie eine zentrale Rolle. Während Püntener das Leben auf der Alp dokumentiert, beziehen sich Martis flirrende Bilder auf die Formensprache von Moderne und Op Art. Ausgehend von den botanischen Studien Sybilla Merians eröffnet Pia Fries einen Dialog über die Repräsentation von Natur, während Zilla Leutenegger in ihren Aquarellen pointiert die Beiläufigkeit des Alltags festhält. Franziska Furters dynamisch dichte Graphitzeichnungen erscheinen dagegen wie Bilder einer rätselhaften Science-Fiction-Welt.

Seit sich in den 1930er Jahren die "Zürcher Schule der Konkreten" formierte, ist die Konkrete Kunst prägend für die Schweiz. Dafür steht Max Bill mit seinen mathematisch-geometrischen Kompositionen. Welche Bandbreite die abstrakte Kunst seitdem entwickelt hat, zeigt die Etage, auf der er jüngeren Positionen wie Mayo Bucher gegenübergestellt wird. Ein anderes Stockwerk ist hingegen expressiven Tendenzen gewidmet. Hier finden sich Martin Dislers ausdrucksstarke Bilder oder die Art Brut beeinflussten Arbeiten von Klaudia Schifferle, die als Gründerin der legendären Frauen-Punkband Kleenex Kultstatus erlangte.

Stiller Nachmittag, so nennen Fischli & Weiss ihre 1984 realisierte Fotoserie, für die sie aus Küchengeräten und anderen Alltagsgegenständen improvisierte Skulpturen fertigten. Die waghalsig konstruierten Objekte spielen humorvoll mit Ordnung und Zufall. Neben Fischli & Weiss werden auch Positionen wie Not Vital oder Ian Anüll präsentiert, die mit einer Vielzahl von Medien und Materialien arbeiten, die sie aus dem Alltagskontexts herauslösen.

Ein unverwechselbarer Bezug zur Züricher Szene zeichnet schließlich die Werke aus der Mappe Baviera aus: darin versammelte Silvio R. Baviera – Künstler, Literat, Galerist, Sammler, Museumsmacher in einer Person – Arbeiten befreundeter Künstler wie H.R. Giger, André Thomkins, Urs Lüthi oder Dieter Meier, Mitbegründer der legendären Kunst-Band Yello. Um Bavieras Museumsprojekt zu unterstützen, steuerten sie Blätter zur Mappe bei, die nun im Prime Tower gezeigt werden. Doch auch über die Präsentation der Sammlung hinaus engagiert sich die Deutsche Bank in "Züri-West": So kooperiert sie mit der Zürcher Hochschule der Künste bei Kunstprojekten im öffentlichen Raum - und wird so Teil der neuen kreativen Nachbarschaft.




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