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Die wiedergefundene Geschichte
Eine Begegnung mit Mathilde ter Heijne


Künstlerinnen, Piratinnen, Suffragetten: Im neuen Amsterdamer Sitz der Deutschen Bank macht Mathilde ter Heijnes Installation „Woman to Go“ deutlich, wie viele Lebensläufe und Leistungen von Frauen einer männlich dominierten Geschichtsschreibung zum Opfer gefallen sind. In den Frankfurter Deutsche Bank Türmen ist den Werken der feministischen Künstlerin eine ganze Etage gewidmet. Oliver Koerner von Gustorf hat ter Heijne in Berlin getroffen.


Ich stutze, als Mathilde ter Heijne mit entschuldigendem Unterton erzählt, dass sie seit Jahren mit Partner und Kindern die klassischen Modelle von Zweierbeziehung und Kleinfamilie lebe. Es ist ein grauer Sommermorgen. Wir sitzen in einem Café in Prenzlauer Berg, gleich neben uns der Schauspieler Jürgen Vogel mit Freundin und Kind. Auf der Straße das übliche Bild: junge Kreative, Croozer-Kinderwägen. Auf dem Weg vom Studio hat ter Heijne erzählt, wie hier die Mieten steigen, dass die ursprünglichen Bewohner verdrängt werden. Wo früher Kohlehandlungen und Werkstätten waren, schießen jetzt Shops für Inneneinrichtung, High-End-Kinderkleidung oder Bioprodukte wie Pilze aus dem Boden. Auch sie muss wegen der Mietsteigerungen bald aus ihrem Atelier in einem Fabrikhof raus, in dem sich in den letzten Jahren immer mehr Künstler und Galerien angesiedelt haben.

Im Café unterhalten wir uns über die katastrophale Situation in Griechenland, die Folgen der Finanzkrise. Darüber, wie sie vor 13 Jahren aus den Niederlanden nach Berlin gekommen ist, wie sehr diese Stadt intellektuell und künstlerisch in Bewegung war. Und über die augenblickliche Stagnation. Es mangelt, so ter Heijne, gerade jetzt an wirklichen Alternativen und divergenten Lebensentwürfen. Dieses Gefühl vermittelt auch die heile Welt am Prenzlauer Berg. Sie ist beispielhaft für eine Monokultur, in der alternative und bürgerliche Wunschvorstellungen im Modell einer modernen Kleinfamilie verschmelzen. Allerdings ist diese vorgelebte Idylle lediglich ein fades Surrogat. Sie ist ohne den Feminismus und die Hausbesetzer-, Bürgerrechts- und Umweltbewegungen der letzten Jahrzehnte undenkbar. Dennoch löst sie nicht annähernd die Versprechen eines gleichberechtigten, alternativen Zusammenlebens ein. Sie wirkt angesichts der drängenden gesellschaftlichen und ökologischen Probleme eher wie eine teuer erkaufte Schutzzone.

Etwas muss sich grundlegend ändern, aber wie? Bedeutet Feminismus etwa auch Klassenkampf? Es sind vor allem Zweifel, die ter Heijne gleich zu Beginn unseres Gespräches umtreiben. Zweifel, ob man als feministische Künstlerin heute politisch Position beziehen und wirklich etwas bewegen kann, im Kunstbetrieb, im Leben, in Beziehungen. Wenn sie sagt, dass sie „extreme Erfahrungen“ liebe und gerne auf des „Messers Schneide balanciere“, hört sich das über einem Glas Chai Latte zunächst ein bisschen nach Lifestyle-Bekenntnis an. Doch tatsächlich zielt ihre Kunst dahin, wo es wirklich weh tut – auf die Mechanismen der Unterdrückung von Frauen, auf häusliche Gewalt, Marginalisierung und Selbstaufopferung, die sich hinter den Fassaden von vermeintlich aufgeklärten oder heilen Verhältnissen verbergen.

Bezeichnenderweise ist es ein Puppenheim, das in ter Heijnes Fotoserie Domestication (2005) zu Bruch geht – genauer gesagt, eine Miniaturnachbildung des Hauses von Jan Vermeer in Delft. Domestication ist eine der Arbeiten aus der Sammlung Deutsche Bank, die auf der ter Heijne gewidmeten Etage im Frankfurter Hauptsitz zu sehen ist. Die Serie entstand im Rahmen des Videoprojekts Fuck Patriarchy! (2004). Das Haus ist in beiden Werken ein dekoratives Gefängnis. Es engt Frau physisch ein – so sehr, dass sie es zu sprengen droht und daran beinahe zugrunde geht. Vermeers Idyllen setzt ter Heijne in ihrem Video Szenen und Dialoge häuslicher Gewalt entgegen, umgefallene Küchenstühle, zerschlagenes Geschirr. Die Szenen und Dialoge stammen als Found-Footage-Material aus Filmen oder wurden gemeinsam mit einer niederländischen Theatergruppe erarbeitet, die auch in Frauenhäusern auftritt. „Sie beschäftigen sich mit den Wegen aus der Gewaltspirale herauszukommen“, erklärt ter Heijne, „sich von dieser Vorstellung zu befreien, dass das so sein muss und nicht anders geht. Da setzt das interaktive Theater in Frauenhäusern an. Man spielt eine Szene, einen Gewaltkonflikt nach. Und sagt dann, ok, wenn du das jetzt so machst, dann bleibst du in deinem Kreislauf drin. Wenn du es so und so probierst, wirst du sehen, dass du anders handelst.“

Doch warum wird heutige häusliche Gewalt ausgerechnet in einem Szenario aus dem 17. Jahrhundert verhandelt? „In keinem anderen Land der Welt wurde in dieser Zeit so viel Wohlstand und Besitz angehäuft“, sagt ter Heijne. „Die Niederlande mit ihren reichen Händlern wurden zur Bastion der Bourgeoisie. Doch mit dem Aufkommen der Bourgeoisie wurde auch der Körper der Ehefrau zum Besitz erklärt, Gesetze erlaubten es dem Mann, sie gewaltsam zu „züchtigen“, sie durfte ohne seine Erlaubnis nicht mehr in die Öffentlichkeit treten. Vermeer zeigt nicht die Realität, sondern einen idealisierten Zustand der Bourgeoisie, den die Leute gerne gesehen hätten: die Frau sitzt zuhause mit Musik und ist friedlich. Aber das sind Frauen, die mundtot gemacht wurden. Sie wirken wie das Mobiliar in dieser Idylle. Die Quellen belegen, dass ein Großteil von ihnen enorm gelitten hat, dass es für sie eben kein goldenes Zeitalter war, sondern im Gegenteil der Beginn einer neuen Form des patriarchalischen Zeitalters, in dem wir noch heute leben.“

Dann erzählt ter Heijne von einer Zeitgenossin Vermeers, die sie auch zu Fuck Patriarchy! inspiriert hat: Auf ihren Kupferstichen zeigte Geertruyd Roghman (1602-1657) den ungeschönten, harten Alltag: schuftende Frauen in Arbeitskleidung, gebeugt über Spinnräder und Ausgüsse, beim Nähen und Korbflechten. Diese Bilder sind so präzise, dass sie noch heute zur Rekonstruktion historischer Küchen dienen. Geertruyd Roghman kannte was auf ihren Bildern zu sehen ist. Dass Roghman neben einem Meister wie Vermeer fast völlig vergessen ist, liegt nicht nur an seiner Virtuosität, sondern folgt für ter Heijne einer Logik: dem bewussten Verdrängen von weiblicher Geschichte, weiblichen Biografien und Lebenswirklichkeiten. Denn nicht nur im häuslichen Rahmen geht es um patriarchale Dominanz, auch in der Festschreibung von Geschichte.

Das 2005 begonnene Projekt Woman to Go, das ter Hejine in unterschiedlichen Formen bis heute weiterführt, widmet sich solchen vergessenen Biografien. Die Idee der Installationen, von denen die jüngste Version im neuen Sitz der Deutschen Bank in Amsterdam präsentiert wird, scheint zunächst denkbar einfach: In Wandhaltern werden hunderte Karten gratis zum Mitnehmen angeboten. Auf der Vorderseite der Karten sind Fotografien unbekannter Frauen zu sehen, die zwischen 1839 und 1920 aufgenommen wurden. Auf den Rückseiten finden sich Biografien aus dieser Epoche, die aber offensichtlich nichts mit den Fotografien zu tun haben. Ein Grundgedanke dabei ist, dass sich Porträt und Biografie gerade wegen dieser Diskrepanz in ihrer Wirkung verstärken. Es sind die häufig abenteuerlichen Lebensläufe von ungewöhnlichen Frauen auf der ganzen Welt – Künstlerinnen, Teehändlerinnen, Piratinnen, Schriftstellerinnen, Forscherinnen, Partisaninnen, Suffragetten. Allesamt Pionierinnen, deren Leistungen in der "offiziellen" Geschichtsschreibung übergangen werden. Auf ihren Reisen rund um den Globus durchkämmte ter Heijne jahrelang Antiquariate und Flohmärkte, recherchierte mit Studenten in Archiven, suchte im Internet. „In China zum Beispiel gibt es kaum Frauenbiografien aus dieser Zeit. Ich sagte, das kann doch nicht wahr sein, habt ihr wirklich gründlich genug gesucht? Und es stellte sich heraus, dass es aus dieser Zeit tatsächlich keine Biografien gibt, außer von einigen Konkubinen und Kaiserinnen. Das war’s. Noch vor einem guten Jahrhundert hatten Frauen dort keinen Namen, keinen Status und wurden komplett marginalisiert – wie Vieh.“

Durch die Zusammenführung der unterschiedlichsten Frauenschicksale erschafft sie ein interaktives Archiv. Jede der mitgenommenen Karten bietet die Möglichkeit, sich an diese weiblichen Vorbilder zu erinnern und sich von ihnen inspirieren zu lassen. Bei Woman to Go, so ter Heijne, „geht es um das Verhältnis von Ohnmacht zu Macht, um die Idee der Einseitigkeit von Geschichte, darum, dass die Geschichte aus der Perspektive eines einseitigen Weltbildes wahrgenommen wird, dessen Realität man aber auch ändern kann.“ Tätowierte Inuit-Frauen, Belle Époque-Schönheiten, Bäuerinnen, afrikanische oder japanische Frauen in volkstümlicher Tracht: wie vielfältig diese Realitäten waren, zeigen allein die Kleidungsstile, Körperhaltungen und Posen. Und da sind diese Blicke, die ins Leere fallen, hilfloses oder verführerisches Lächeln, gefaltete Hände, Gesichter, aus denen vielleicht Stolz oder Demütigung spricht – jedes dieser häufig fleckigen, verblichenen Bilder lässt erahnen, was nicht erzählt oder dokumentiert wurde, was unrettbar verloren ist. 

„Das ist es, was diese Arbeit ausmacht“, sagt ter Heijne. „Was kann man finden, was kann man nicht finden? Was sagt das über die unterschiedlichen Länder, über die unterschiedlichen biologischen und geografischen Hintergründe aus? Man kann sagen, es handelt sich um dieses "Er-finden", oder "Neu-finden" von Geschichte. Es geht dabei natürlich nicht nur um Frauen und Männer, sondern auch um Weiß und Schwarz. Ich sehe diese Frauengeschichte als Metapher für alles, was durch dieses patriarchale, kolonialistische Weltbild marginalisiert worden ist. Man sollte sich nicht nur als Frau mit der feministischen Agenda vertraut machen. Ich sage auch nicht, dass das Patriarchat nur aus Männern besteht, das wäre zu bequem. Das sind Denk- und Machtsysteme.“

Im Zuge ihrer Recherchen zum Patriarchat hat sie die ganze Welt bereist, indigene Völker besucht, nach alternativen Wirtschafts-, Gesellschafts- oder Schriftsystemen gesucht. Formen matriarchalischer Kultur thematisiert ter Heijne in zahlreichen Arbeiten. Ihr Video Lament (2010) entstand während eines Workshops mit finnischen Klageliedsängerinnen, die eine uralte, schamanische Tradition fortführen. In Moon Rituals (2007) brennt eine Gruppe von Frauen in zwei Vollmondritualen handgefertigte Göttinnenfiguren. Gefertigt wurden diese Rekonstruktionen prähistorischer Artefakte nach Abbildungen aus Marija Gimbutas Buch The Language of the Goddess (1989), in dem versucht wird, nachzuweisen, wie die vergessene und unterdrückte Sprache der Göttinnen unsere gesamte westliche Kultur geprägt hat. Die Tonskulpturen stellte ter Heijne dann unter dem Titel Experimental Archeology (2006/07) aus.

Bei diesem Blick auf jahrtausendealte Kulturen geht es ter Heijne um die Annäherung an ein verschüttetes, radikal anderes Denken: „In matriarchalischen Gesellschaften ist das Weltbild völlig anders. Als funktionierende Gesellschaftssysteme existieren sie schon sehr lange. Dagegen sind Sozialismus oder Kommunismus absolut kurzfristige Projekte. In indigenen Gesellschaften ist das Matriarchat über tausende von Jahren hinweg gelebt worden. Ich fand es sehr interessant, diese anderen sozialen, politischen und ökonomischen Grundlagen zu erforschen. Friedrich Engels hat eigentlich aus seinen Recherchen zu matriarchalischen Strukturen seine Thesen für Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates (1884) entwickelt. Vieles davon ist marginalisiert worden, weil es solche Sprengkraft hat.“

Im Zuge ihres Projektes Export Matriarchy (2007) besuchte ter Heijne den Volksstamm der Mosuo im Südosten Chinas. Als Minderheit leben sie in einer matriarchalischen Gesellschaftsordnung, die sich im zentralen Begegnungsort des Familienclans, dem Zumu-Holzhaus widerspiegelt. Das Zusammenleben wird von der Matriarchin der Familie verwaltet, es gibt keinen persönlichen Besitz, das Geld wird in der Familie geteilt. Für die Mosuo ist es wichtiger, Töchter zu haben, denn sie setzen die Sippe fort. Allerdings heiraten sie nicht. Wenn die Mädchen 13 werden, wird ihnen bei einem feierlichen Initiationsritual der Schlüssel zu ihrem eigenen Zimmer überreicht, in dem sie von nun an ihre Freunde empfangen können, wie sie wollen. Die Jungen haben kein eigenes Zimmer. Bis sie 15 Jahre alt sind schlafen sie in der Haupthalle des Hauses, danach in einem beliebigen Raum, der den Männern zugeteilt wird – das kann auch die Vorratskammer oder der Schweinestall sein. Oder sie schlafen temporär in den Zimmern ihrer Freundinnen, das hängt aber davon ab, ob die Frau sie einlädt oder nicht. Bei den Mosuo geht man die sogenannte „Besuchsehe“ ein, bei der man nicht unbedingt über lange Zeit zusammenlebt und auch wechselnde Partner haben kann. Für Export Matriarchy hat ter Heijne ein Masuo-Holzhaus komplett im verkleinerten Maßstab von 5:1 aus Plastik nachgebaut. Im Fertighaus, das in unterschiedlichen Ausstellungen zu sehen war, wurde den Besuchern eine Lebensweise anschaulich vermittelt, die dem Kleinfamiliendasein im Prenzlauer Berg diametral entgegengesetzt ist. Zusätzlich illustrierte ter Heijne in dem Comic Buch Empire of the Women – Not a Fairy Tale (2007) ihre Begegnungen mit dem Alltag und den Ritualen der Mosuo. Das Buch ist zugleich Utopie eines friedlicheren Zusammenlebens, wie auch Dokumentation einer bedrohten Kultur. „Die matriarchalische Gesellschaft ist eine dieser Gesellschaftsformen, die, wie man in China gut beobachten kann, langsam immer mehr aufgefressen werden“, sagt ter Heijne. „Es ist auch interessant, dass dort Gewaltbereitschaft, Vergewaltigungen, typische patriarchalische Probleme, einfach nicht existieren. Die matriarchalischen Gesellschaftsstrukturen ähneln denen des Kommunismus, nur dass diese Strukturen nicht von einer Elite von Männern dominiert werden. Und eben die werden von der chinesischen Regierung eliminiert.“ Ter Heijne erzählt, dass die Mosuo vom Staat gezwungen wurden, zu heiraten und in Kleinfamilien zu leben. „Sie sind dann aber wieder zurück in ihre Frauenhäuser gegangen“, lacht sie – „zurück in den Schweinestall oder die Speisekammer, aber in ein System, das für sie schon immer funktioniert hat.“




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