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Im Dickicht der Städte
Hou Hanru kuratiert die 5. Auckland Triennial



Er zählt zu den profiliertesten Kuratoren und ist weltweit in Sachen Gegenwartskunst aktiv: Hou Hanru hat Biennalen, Triennalen und Ausstellungen  in Lyon, Istanbul, San Francisco Tirana, Venedig und Guangzhou organisiert. Jetzt engagiert sich Hou, der auch zum Global Art Advisory Council der Deutschen Bank gehört, in Neuseeland. Hier kuratiert er die 5. Auckland Triennial, das wohl wichtigste Kunstevents des Lands.

Unter dem Motto „If you were to live here…” zeigt Hou mehr als 35 internationale Künstler und Architekten, die sich mit urbanen Räumen und Lebensbedingungen beschäftigen. Die Arbeiten finden sich nicht nur in der Auckland Art Gallery, sondern auch an acht weiteren Orten im Zentrum der Stadt. „Overcoming opression is our path to unity“ heißt es auf dem Wandbild an der Fassade der Fresh Gallery Otara. Das farbenfrohe Agit-Prop-Gemälde hat  Emory Douglas – er fungierte in den 70ern als Minister of Culture der amikanischen Black Panther Party – mit dem Portugiesen Rigo 23 und dem Neuseeländer Wayne Youle gestaltet. Andere Arbeiten verkünden ihre Botschaften etwas subtiler. Etwa Luke Willis Thompsons Installation aus drei Garagentoren und Sicherheitsleuchten, mit der er die Ängste der Vorstadtbewohner aufs Korn nimmt.

Das japanische Atelier Bow-Wow entwirft Kleinsthäuser – als Antwort auf das Tokyo-typische Leben auf engstem Raum. Für die Triennale haben die Architekten gemeinsam mit dem Künstler Michael Lin ein miniaturhaftes Model Home designt, das sogar in eine der Ausstellungshallen der Auckland Art Gallery passt. Lin ist auch in der Sammlung Deutsche Bank vertreten. In den Bankräumen im Hongkonger ICC Tower hat er eine Wand mit floralen Mustern überzogen. Im Rahmen der Triennale sind noch weiter Künstler aus der Sammlung zu sehen: Yto Barrada zeigt neun Fotoarbeiten, die sich mit den gesellschaftlichen Veränderungen in ihrer Heimatstadt Tanger beschäftigen, Shahzia Sikander ihr jüngstes animiertes Video Parallax und Anri Sala den Film Long Sorrow. Die Arbeit entstand 2005 im Märkischen Viertel am Rande Berlins. Die Musik eines Saxophonspielers und die Bilder der 70er-Jahre-typischen Hochhausarchitektur verbinden sich zu einem Abgesang auf längst überholte Vorstellungen von menschengerechtem Leben und Wohnen.

5. Auckland Triennial
10.05. – 11.08. 2013




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