ArtMag by Deutsche Bank Deutsche Bank Gruppe  |  Verantwortung  |  Kunstprogramm  |  Deutsche Bank KunstHalle  |  English  
Home Feature On View News Presse Archiv Service
Diese Kategorie enthält folgende Artikel
Zucker ist nicht immer süß - Kara Walker in New York
Open House: Deutsche Bank beteiligt sich zum zehnten Mal an der Initiative "Kunst privat!"
Revolutionär: Das Logo der Deutschen Bank feiert seinen 40. Geburtstag
Internationale Kunst, Fußball und ein Hotel auf Zeit: Die Deutsche Bank ist Hauptsponsor der Frieze New York
Träume und Utopien - Deutsche Bank ist Partner der 19. Biennale von Sydney

drucken

weiterempfehlen
Revolutionär: Das Logo der Deutschen Bank feiert
seinen 40. Geburtstag



Das Logo der Deutschen Bank ist wohl eines der bekanntesten im globalen Finanzsektor. Im weltweiten Alltag ist es gegenwärtig – am Arbeitsplatz, auf Gebäuden, im Internet, in der Werbung, auf Briefpapier. Längst hat sich die Verbindung aus Schrägstrich und Quadrat als eines der Symbole der westlichen Wirtschaft etabliert. Zugleich steckt im Logo aber auch ein Hauch von Revolution: Anton Stankowski (1906-1998), der Erfinder des Logos, war von den Ideen des Konstruktivismus und der russischen Avantgarde geprägt.

Seit seiner ersten Vorstellung in einer Zeitungsanzeige am 25. April 1974 ist Stankowskis Logo praktisch unverändert geblieben. Noch immer wirkt der Schrägstrich im Quadrat zeitlos und ohne modische Schnörkel - ganz im Sinne des Erfinders, der zu seinem Entwurf anmerkte: "Losgelöst von einer unmittelbaren Sinnbildlichkeit, bleibt es dem Betrachter überlassen, eigene Betrachtungen zur Marke herzustellen oder assoziativ abzuleiten. So kann das umrahmende Quadrat als Zeichen für Sicherheit gesehen werden und die aufsteigende Linie für eine dynamische Entwicklung stehen."

Bereits 1972 fiel der Beschluss des Vorstandes, ein neues, unverwechselbares Erscheinungsbild für die Deutsche Bank zu entwickeln. Acht namhafte Grafiker wurden damit beauftragt, ein zeitgemäßes Logo zu gestalten, das dem wachsenden Produktangebot und der zunehmenden internationalen Präsenz der Deutschen Bank gerecht wird. Die Aufgabe war, ein Logo zu finden, das unabhängig von Schrift und Sprache global eingesetzt werden kann. Die Wahl fiel auf Anton Stankowski. Seine Richtlinien der gestalterischen Vereinfachung, Versachlichung und der Vermenschlichung von Ideen, Funktionen und Prozessen fanden ihren Ursprung in der konstruktivistischen Kunst, in der das Quadrat aufgrund seiner Prägnanz, Neutralität und seines Gleichmaßes eine besondere Stellung einnahm.

Stankowski wurde nach dem zweiten Weltkrieg zum Wegbereiter des grafischen Designs und der Idee von Corporate Identity. Was sein Denken auszeichnete, war eine ganzheitliche Herangehensweise in Formgestaltung und Gebrauchsgrafik, die sich nicht auf einzelne Produkte oder Leistungen beschränkt, sondern auf "Produktfamilien" und die Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Gesellschaft und Unternehmenswelt konzentriert.

Der Öffentlichkeit wurde das Logo auf der Jahrespressekonferenz im April 1974 präsentiert. Begleitet wurde die Einführung des neuen Markenzeichens der Bank durch eine externe Werbekampagne.

Auch wenn das Logo heute, 40 Jahre später, noch immer dem ursprünglichen Design von Stankowski entspricht, wurde es im Laufe der Jahre weiterentwickelt. So wurde 2005 das Logo in drei-dimensionaler Form eingeführt und rückte fortan in den Mittelpunkt der weltweiten Markenkampagne der Bank. Mit der Einführung eines neuen Erscheinungsbildes der Bank Anfang 2010 wurden das Logo-konzentrierte Markenkonzept der Bank konsequent weitergeführt und die „Visual Identity“ noch stärker auf das Logo fokussiert, wie im übrigen ursprünglich von Stankowski beabsichtigt.

Anamorphosen des Logos bilden das Herzstück des preisgekrönten BrandSpace in der Konzernzentrale der Deutschen Bank in Frankfurt. Der einzigartige, öffentlich zugängliche Markenerlebnisraum der Bank zählte seit seiner Eröffnung im Jahr 2011 bereits über 50.000 Besucher.

Heute ist der Schrägstich im Quadrat viel mehr als nur ein Logo. Es hat sich zu einem unverwechselbaren und weltweit bekannten Markenzeichen entwickelt, zu einem zeitlosen minimalistischen Symbol, das die Position der Bank als eine der führenden kundenorientierten globalen Universalbanken verkörpert.




Newsletter
Bleiben Sie immer Up to Date in Sachen Gegenwartskunst – mit ArtMag. Abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
 

Alternative content

Get Adobe Flash player

Feature
Zwischen Mythos und Realität - Victor Mans existenzielle Malerei / "Das kontemplative Kunsterlebnis findet nicht mehr statt" - Olaf Nicolai über die Zukunft der Biennalen / MACHT KUNST - Die Preisträger - Versteckspiele: Die Selbstporträts von Annina Lingens / Eine amerikanische Angelegenheit - Ein Gang über die Whitney Biennale 2014 / Let's talk: Dayanita Singh & Gerhard Steidl über die hohe Kunst des Büchermachens / Six Feet Under - Warum feiert die Gegenwartskunst so gerne Alte Meister und vergessene Outsider? / "Optimismus ist Teil einer revolutionären Einstellung" - Drei Fragen an Sydney Biennale-Leiterin Juliana Engberg / Die Sprache der Kunst neu denken - Die Whitney Biennial 2014 erweitert den Diskurs / Der Mann, der die Pop Art erfand - London feiert Richard Hamilton / Dunkle Metamorphosen - Victor Man ist Künstler des Jahres 2014 / MACHT KUNST - Die Preisträger - "Die Farben waren mir nie stark genug": Ein Besuch bei Nicolas Fontaine / MACHT KUNST - Die Preisträger - Lena Ader: Eine gewisse Stärke
On View
Moderne, Mystik, Malereigeschichte: Victor Man in der Deutsche Bank KunstHalle / Musen und Models - Lagerfeld trifft Feuerbach / Überwältigende Aufrichtigkeit: Pawel Althamer im New Museum
Presse
"Linien zum Leben erwecken" - Die Presse über The Circle Walked Casually in der Deutsche Bank KunstHalle
Impressum  |  Rechtliche Hinweise  |  Zugänglichkeit
Copyright © 2014 Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main


+  ++  +++