Überraschende Begegnung in der Wüste Usbekistans
Deutsche Bank-Mitarbeiter treffen Sammlungskünstler Hoy Cheong Wong

Ein unglaublicher Zufall: Im Rahmen des Corporate Community Partnership Programms der Deutschen Bank hielten Jedrzej Mazur und Ben Bruno Vorlesungen an der Banking and Finance Academy in Taschkent. Von der Hauptstadt Usbekistans machten sie auch einen Abstecher ins historische Nurota. Der von Alexander dem Großen gegründete Ort ist seit dem 10. Jahrhundert Ziel muslimischer Pilger und zieht heute vermehrt auch Touristen an. Bei einem Ausflug in die umliegende Wüste lernten die beiden Deutsche Bank-Mitarbeiter einen Reisenden aus Malaysia kennen. Beim nächtlichen Gespräch am Lagerfeuer erzählten Mazur und Bruno, dass sie bei der Deutschen Bank arbeiten, worauf ihr neuer Bekannter entgegnete: “Die kenne ich. In einem der Frankfurter Deutsche Bank-Türme werden meine Arbeiten ausgestellt.“ Mitten in der usbekischen Wüste hatten sie Hoy Cheong Wong kennengelernt – einen der 60 internationalen Künstler, denen in den Deutsche Bank-Türmen eine ganze Etage gewidmet ist. "Dieses Treffen mitten in der Kysylkum Wüste in Usbekistan war ein unglaublicher Zufall, wenn nicht sogar eine glückliche Fügung!" sagt der Künstler.

Hoy Cheong Wong gehört zu den profiliertesten Künstlern Malaysias. Kulturelle Spannungen, soziale Ungleichheit und die Arbeitsbedingungen in einer globalisierten Welt sind seine Themen. In der Sammlung Deutsche Bank ist er u.a. mit Arbeiten aus der Fotoserie Maid in Malaysia vertreten. Darin setzt er Indonesierinnen und Filipinas, die auch überall in Asien als unterbezahlte Haushaltshilfen arbeiten, als Supergirl oder Jungfrau von Orleans in Szene und lässt dabei Klischeebilder perfekter Weiblichkeit mit der Lebenswirklichkeit der Migrantinnen kollidieren.