In dieser Ausgabe:
>> Malewitsch und die Bolschewiki
>> Alles und fast Nichts: Malewitsch und die Folgen
>> "Die Russen kreisen um die Gedächtniskirche wie die Fliegen."
>> Die Deutsche Bank und der deutsch-russische Kulturaustausch

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"Die Russen kreisen um die Gedächtniskirche wie die Fliegen."

Berlin im Zeichen des Quadrats: Die russische Avantgarde im Berlin der zwanziger Jahre

Bis heute verdankt die Stadt Berlin einen großen Teil ihres Rufes als lebendige Kulturmetropole den so genannten goldenen Zwanzigern des vergangenen Jahrhunderts. Dabei waren es häufig Künstler, die nicht aus Berlin stammten, die die Avantgarde der Stadt bereicherten und so dazu beitrugen, München, die Kunsthauptstadt der Jahrhundertwende, und zeitweilig sogar Paris als Zentrum der Moderne in den Schatten zu stellen. Nach seinem Artikel über Malewitsch in Berlin stellt Roland Enke im zweiten Teil die russische Avantgarde in der deutschen Hauptstadt vor.



Wladimir Nabokov in Berlin, 1923
  

Wladimir Majakowki

Dass Berlin in den Fokus geriet, lag an seiner geografisch zentralen Lage in Europa und den umwälzenden politischen Entwicklungen in vielen Staaten nach dem Ersten Weltkrieg. In Deutschland hatte sich gerade das Kaiserreich verabschiedet, es gab starke links-revolutionäre Kräfte ebenso wie laute, nationalistisch-restaurative Stimmen, die die Monarchie wieder errichten wollten. In Russland wiederum war zuvor der Zusammenbruch des Zarenreiches durch die Oktoberrevolution 1917 in Petrograd erzwungen worden. Es folgte eine große Flüchtlingswelle, Menschenströme ergossen sich zuerst in die Nachbarländer, aber selbst in Afrika und Südamerika gründeten sich russische Kolonien.

Die aus Russland fliehenden Menschen waren häufig Adlige, deren Besitz geraubt und Leben bedroht war, andere flüchteten vor dem Bürgerkrieg und seinen Verwüstungen. Als 1920 die "Weißen" von der Roten Armee definitiv besiegt waren, setzte eine weitere große Flüchtlingswelle ein. Unter den in Berlin Gestrandeten waren aber auch Bolschewiki, die hier die Errungenschaften der Revolution verkünden wollten.



Natalja Gontscharowa
  

Marina Zwetajewa

Berlin war die wichtigste Station der russischen Diaspora, die erste Stadt im Westen, der für viele das ersehnte Ziel war. Die Wege von Ost nach West, über Warschau, Prag und Budapest waren schon erprobt worden, als sich vor 1900 zahlreiche Juden vor den russischen Pogromen in den Westen flüchteten und viele von ihnen in Berlin Zwischenstation machten. Mittlerweile waren es hunderttausende Russen, die sich in der Stadt niedergelassen hatten. Die Zahlen schwanken zwischen 300.000 und einer halben Million, die Berlin zwischen 1919-1923 vorübergehend zur "Dritten Hauptstadt Russlands" werden ließen.

Zahlreiche namhafte russische Schriftsteller und Künstler wie Marina Zwetajewa (mehr hier und hier), Sergej Jessenin (mehr hier), Wladimir Majakowski (mehr hier) und Vladimir Nabokow (mehr hier) erinnern sich in ihren Werken an das russische Berlin. Viktor Schklowski, der sich 1922/23 in Berlin aufhielt, schrieb: "Die Russen kreisen um die Gedächtniskirche wie die Fliegen." Bevorzugter Wohn- und Aufenthaltsort wurde der "Neue Westen", die Gegend um den Nollendorfplatz, Wittenbergplatz und Kurfürstendamm, wie der Maler Theodor Segal schilderte: "Man geht im Westen spazieren und es flimmert vor den Augen vor lauter Aushängen und Reklamen: Buchhandlung Rodina, Restaurant Medwed, Cafe Moskwa. Und an den Kiosken die Zeitungen Dni, Nakanune, Rul … Eine friedliche Eroberung! Die Deutschen haben sich daran gewöhnt. Und zum Jux sogar Charlottenburg in Charlottengrad umgetauft."



Einband zu Alexander Tairoff
"Das entfesselte Theater"
Gustav Kiepenheuer Verlag
Potsdam 1927 2. Auflage
  

Marc Chagall
Lisa am Fenster, 1914




Eine russische Ausgabe von Griebens Berlinführer verzeichnet 1923 unzählige Verbände aller Art und selbst politische Parteien, die sich in kurzer Zeit hier organisiert haben. Im Laufe der Jahre sind hier sechs russische Banken, 87 Verlage, drei Tageszeitungen und 20 Buchläden ansässig. Der Theaterregisseur Wsewolod Meyerhold trifft auf Bertolt Brecht (mehr hier) und Erwin Piscator, Alexander Tairow verlegt im Kiepenheuer-Verlag sein Buch "Entfesseltes Theater". 1926 wird im Apollo-Theater in der Friedrichstraße Sergej Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" uraufgeführt, der ein enormes Echo auslöst.

Zahlreiche russische Künstler hatten Kontakte nach Berlin, die noch aus der Vorkriegszeit stammten. So konnte Marc Chagall bereits 1913 im berühmten Ersten Deutschen Herbstsalon in Herwarth Waldens Galerie "Der Sturm" ausstellen. 1914 hatte er hier eine bedeutende Einzelausstellung. Walden bot in seiner Galerie die internationale Avantgarde mit Expressionismus, Kubismus und Futurismus dar, und er war es, der Berlin mit Wassily Kandinsky, Alexej Jawlensky, Michail Larionow, Alexander Archipenko und Natalja Gontscharowa bekannt machte.



Marc Chagall
Laden in Witebsk, 1914


1922 kommt Chagall für etwa ein Jahr nach Berlin und realisiert für den Paul Cassirer Verlag die Mappe Mein Leben mit 20 Radierungen. Chagall, der im russischen Witebsk eine bedeutende Kunstschule geleitet hatte, hat in seinem Werk viele folkloristische, aber auch jüdische Elemente verwendet. In Berlin hielt Viktor Schklowski fest: "Sämtliche Bengels von Witebsk malen a la Chagall, was ihm zum Lob gereicht. Er aber hat es fertig gebracht, in Paris und Petersburg ein Witebsker zu bleiben."



Issachar Ryback, Die alte Synagoge, 1917
Tel Aviv, Collection of The Tel Aviv Museum of Art (2017)


Neben Chagall war es auch der junge Issachar Ryback, der diese jüdische Moderne aus dem Stetl nach Berlin brachte. Wie so viele hielten sich beide Künstler nur vorübergehend in Berlin auf und zogen weiter nach Paris. Einer der Gründe lag wohl auch daran, dass sie in Berlin nicht heimisch wurden und sich hier, wie Andrej Belyi (mehr hier) schrieb, in einem "Reich der Schatten" wähnten. Bei Chagall gab es jedoch auch künstlerische Gründe, seine sehr poetische Kunst hatte wenig mit dem sich mehr und mehr in den Vordergrund drängenden Konstruktivismus gemein. Schon seine Abreise aus Witebsk, wohin er Ivan Puni, El Lissitzky und Kasimir Malewitsch gezogen hatte, war von diesen Kontroversen verursacht worden. Es sei auch an die Polemik von Wladimir Tatlin gegen den Expressionismus erinnert, die in der DADA-Messe 1920 in Berlin ihren Niederschlag fand. George Grosz (mehr hier), John HeartfieldHannah Höch und andere sprachen sich für die Mechanisierung und Rationalisierung der Kunst und der Welt aus: "Die Kunst ist tot. Es lebe die neue Maschinenkunst Tatlins."



Puni-Ausstellung in der Sturm-Galerie, Berlin, Februar 1921

Der Maler Ivan Puni lebte seit 1920 in Berlin. Sein Atelier in der Kleiststraße war ein offenes Haus, hier trafen sich regelmäßig die Freunde aus Russland, auch andere Künstler wie Rudolf Belling, Laszlo Moholy-Nagy oder Theo van Doesburg gingen ein und aus. Dass dieser rege Austausch zwischen den Künstlern, die teilweise sehr unterschiedliche Ziele verfolgten, aber auch zu Kontroversen führen konnte, zeigte ein Vortrag über die "Moderne Malerei", den Puni im "Haus der Künste" am Nollendorfplatz hielt. Ilja Ehrenburg (mehr hier), ein bekannter Schriftsteller und Chronist dieser Zeit, schrieb: "Es gab einen Platz in Berlin, der an die Arche Noah erinnerte und wo Gut und Böse friedlich zusammen kamen. Es war ein gewöhnliches deutsches Cafe, in dem sich freitags russische Schriftsteller trafen. …Ein Aufruhr brach aus nach einem Vortrag des Malers Ivan Puni: Archipenko, Altman, Schklowski, Majakowski, Gabo, Lissitzky und ich stritten wütend miteinander."



Max Missmann:
Mittelpromenade der Straße Unter den Linden,
Ecke Friedrichstraße, 1910. Berlin, Märkisches Museum.


Puni lehnte Malewitschs Auffassung von "reiner Kunst", die keinem Zweck dienen dürfe, ab. Nach seiner Auffassung durften die abstrakten Formen auch als dekorative Elemente für Interieurs, Textilien und Büchern verwendet werden. Puni, der 1921 eine Ausstellung im "Sturm" hat und dort seine neuesten, teils abstrakten Werke zeigt, verwendet hier eine lockere Raumgestaltung; und auf den Straßen Berlins laufen Figuren Reklame, deren Kostüme ebenfalls in diesem Stil geschmückt sind.



Iwan Puni, Synthetischer Musiker, 1914
Berlinische Galerie, Museum für Moderne Kunst


Puni, dessen Vater Cellist in Petersburg war, ließ sich von der zeitgenössischen Musik, von Igor Strawinsky, Arnold Schönberg und Ferruccio Busoni inspirieren. Er versuchte, musikalische Vorgänge visuell umzusetzen, den Klängen Farbe und Form zu geben. Mit seinem Synthetischen Musiker entsteht 1921 ein Meisterwerk, das einen Musiker mit einem kubistisch zusammengesetzten Instrument zeigt. Puni versuchte, kubofuturistische und suprematistische Elemente miteinander zu verbinden. Mit diesem Bild sowie zwei weiteren Kompositionen ist Puni auch auf der Ersten Russischen Kunstausstellung 1922 in Berlin vertreten. Ab 1924 lebt er in Paris und nennt sich fortab Jean Pougny.

Die 1922 veranstaltete Kunstausstellung stellt einen Höhepunkt im künstlerischen Austausch beider Länder dar und bietet einen nie da gewesenen Überblick über die russische Kunst. Ermöglicht wurde sie maßgeblich durch den Rapallo-Vertrag (mehr hier) vom Frühjahr 1922, durch den sich die offiziellen Beziehungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion, auch im Kulturbereich, wieder normalisierten. Mitorganisator der Ausstellung war der Bildhauer Naum Gabo, der sich zehn Jahre, von 1922 bis 1932, in Berlin aufhielt und hier eine seiner kreativsten Schaffensperioden durchlief. Den Familiennamen hatte er 1915 von Pevsner zu Gabo geändert, um sich von seinem Bruder Nathan zu unterscheiden, der später als der Bildhauer Antoine Pevsner in Paris bekannt wurde.



Naum Gabo
Konstruktiver Kopf Nr. 2, 1916/1923-24
Foto: David Wharton

  

Issachar Ryback, Berlinerin, Kiew und
Berlin, 1919/1921-24
Bat-Yam, Ryback Art Museum
Foto: Zev Radovan, Jerusalem


Gabo begann etwa 1915, seine kubistischen Zeichnungen und Gemälde in plastische, räumliche Werke umzusetzen. Aus Holz- und Metallplatten konstruierte er seine Köpfe und Torsi; in den abstrakteren Werken kombinierte er verschiedene Materialien miteinander. Inmitten von Hunger und Bürgerkrieg schuf er 1919 mit seiner Kinetischen Konstruktion eines der modernsten Kunstwerke überhaupt: ein dünner, stehender Metallstab wird von einem Elektromotor so in Vibration versetzt, dass er in einer Wellenform eine räumliche Figur entwirft - ein temporärer Körper, der nur durch Energie gebildet wird.

Gabo konnte in der Berliner Ausstellung acht plastische Konstruktionen ausstellen. Sie wurden in der Presse häufig besprochen, Künstlerkollegen fanden die Werke schlichtweg sensationell. Die in Berlin entstandenen Werke zeichnen sich durch eine größere Transparenz aus, die vor allen Dingen durch die Verwendung von Plexiglas erreicht wurde. Unter dem Einfluss des Bauhauses beginnen seine Skulpturen, architektonische Elemente aufzuweisen, und es scheint fast logisch, dass er auch Monumente und Gebäude entwirft. Seinen berühmtesten Entwurf lieferte er 1932 nach Moskau: mit Zeichnungen, Modellen und patentierten Konstruktionen nimmt er an dem Wettbewerb für den Bau des Sowjetpalastes teil.



El Lissitzky
Proun 12 E, 1920; Proun 30 T, um 1920


Einer der wichtigsten Mittler zwischen den Ländern, aber auch zwischen den einzelnen Disziplinen war El Lissitzky. Als er Ende 1921 in Berlin ankommt, ist er bereits ein bekannter Vertreter der neuen, russisch-revolutionären Kunst. Er war noch von Chagall nach Witebsk berufen worden, und 1921 lehrte er gemeinsam mit Wladimir Tatlin und Alexander Rodtschenko an der berühmten Schule WCHUTEMAS in Moskau, die in ihren interdisziplinären Ansätzen dem Bauhaus vergleichbar war.

Von Malewitsch beeinflusst, schuf er seine Proun-Arbeiten: Bilder aus abstrakt-geometrischen Formen, die malerische und architektonische Elemente in sich tragen. Ehrenburg charakterisierte Lissitzky 1922 als Gast im Cafe am Prager Platz: "Altman kaufte sich ein Motorrad, doch zog es vor, nicht darauf zu fahren. Lissitzky - der wäre drauf gefahren. Er hätte sich zwar das Genick gebrochen, wäre aber gefahren. Wie sollte er auch anders - Konstruktivismus …Verkehrte mit den Konstruktivisten aller Länder. Selbst im Cafe befasste er sich fortwährend mit Erfinden."



Titel der Zeitschrift "Wjeschtsch/Objekt/Gegenstand", 1922
Die von Ilja Ehrenburg und El Lissitzky herausgegebene,
von Lissitzky gestaltete Zeitschrift erschien lediglich
in drei Ausgaben.


Ehrenburg und Lissitzky brachten die Zeitschrift Weschtsch (Gegenstand) heraus, in der über die neuesten internationalen Entwicklungen dreisprachig berichtet wurde: "Der Gegenstand wird für die konstruktive Kunst eintreten, deren Aufgabe es nicht ist, das Leben zu schmücken, sondern es zu organisieren." Dazu sollte auch sein Proun dienen, das "in der Fläche beginnt, zum räumlichen Modellaufbau vorgeht und weiter zum Aufbau aller Gegenstände des allgemeinen Lebens." Lissitzky befasst sich mit Malerei, Grafik, Typografie, und nicht zuletzt mit Fotografie. Er nimmt von Berlin aus viele Einladungen wahr, dolmetscht zwischen Dadaisten und Konstruktivisten in Weimar und vermittelt die Erste Russische Kunstausstellung aus Berlin nach Amsterdam. In Hannover erhält er Aufträge der Firma Pelikan und entwirft deren bis heute verwendeten Schriftzug. In der niedersächsischen Stadt bietet man ihm 1923 erneut die Gelegenheit, eine lithografische Mappe zu gestalten. Lissitzky wählte bezeichnenderweise die futuristische Oper Sieg über die Sonne, die schon Malewitsch 1913 zu seinem Suprematismus inspiriert hatte.



Prounenraum, Berlin, 1923

1923 konnte Lissitzky auf der Großen Berliner Kunstausstellung seinen Prounen-Raum vorstellen, mit dem er zum ersten Mal konsequent seine Vorstellungen dreidimensional umsetzte. Er gestaltete, oder besser gesagt, er organisierte Wände und Decke mit geometrischen Flächen und Objekten: "Der neue Raum braucht und will keine Bilder. Wir wollen den Raum als ausgemalten Sarg für unsere lebenden Körper nicht. Der Raum ist für den Menschen da - nicht der Mensch für den Raum." Diese Arbeit mündete in die abstrakten Kabinette (mehr hier), die er 1926 in Dresden und kurz danach in Hannover realisierte. Mit diesen Demonstrationsräumen weist Lissitzky schon den Weg in die Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg, wo Begriffe wie "Environment" und "Rauminstallation" erst formuliert werden.

Das russische Berlin aus den zwanziger Jahren hat fast keine Spuren hinterlassen, die einstigen Wohnorte, Ateliers und Cafes sind meist im Krieg zerstört worden. Es findet sich aber in den Archiven, den Memoiren der Zeitgenossen und, in Form von in Berlin entstandenen Kunstwerken, in den Museen der Welt. Erst nach 1990, nach der Wiedervereinigung und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, ist Russland wieder näher an Berlin herangerückt. Es sollen heute wieder fast 100.000 Russen in Berlin leben, und, wie könnte es anders sein, ist Charlottenburg der Mittelpunkt ihres kulturellen Lebens.


Ausgewählte Literatur:
- Ausstellungskatalog Berlin - Moskau 1900 -1950, Berlinische Galerie1995/96, Hg. Irina Antonowa, Jörn Merkert, München, New York 1995
- Ausstellungskatalog Ilja Ehrenburg und die Deutschen, Deutsch-Russisches Museum Berlin, Hg. Peter Jahn, Berlin 1997
- Ausstellungskatalog Iwan Puni, Berlinische Galerie 1993, Stuttgart 1993
- Ausstellungskatalog Marc Chagall: mein Leben - mein Traum; Berlin und Paris 1922 - 1940, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen 1990, Hg. Susan Compton, München 1990
- Ausstellungskatalog Naum Gabo: Sechzig Jahre Konstruktivismus, Akademie der Künste 1986, Hg. Jörn Merkert, Steven A. Nash, München 1986
- Ausstellungskatalog The Jewish Renaissance in Russian Avant-Garde 1912-28, Israel Museum Jerusalem 1987, Hg. Ruth Apter-Gabriel, Jerusalem 1987
- Sophie Lissitzky-Küppers: El Lissitzky, Maler Architekt Typograf Fotograf, Dresden 1967
- Fritz Mierau: Russen in Berlin 1918-33, Leipzig 1987