In dieser Ausgabe:
>> Deutsche Bank Neubau in Stuttgart / Deutsche Guggenheim: Kunstherbst 04
>> Goslarer Kaiserring für Katharina Sieverding

>> Zum Archiv

 
Zukunftsweisende Perspektiven für Arbeit und Kunst:
In Stuttgart eröffnet ein innovativer Neubau der Deutschen Bank AG




Eröffnungsveranstaltung:
Blick in die Haupthalle der Deutschen Bank in Stuttgart

Als Handelsplatz behauptet Stuttgart in Deutschland schon seit Jahren den zweiten Platz gleich nach der Börsenstadt Frankfurt. Aber auch in Sachen Kunst nimmt Stuttgart mit seinen Institutionen, Galerien, gleich zwei Akademien und einer vitalen Kunstszene in Süddeutschland eine Spitzenposition ein. Die Kunstausstattung des innovativen Neubaus der Deutschen Bank, der am 27. September 2004 in der Stuttgarter Innenstadt feierlich eröffnet wird, spiegelt diese kulturelle Vielfalt wider.

Flexibilität soll den Neubau der Deutschen Bank an der Stuttgarter Theodor-Heuss-Strasse prägen: Mit dem innovativen "db Smart Office" bietet sich den Mitarbeitern der Bank hier die Möglichkeit, den eigenen Arbeitsplatz nach den individuellen Erfordernissen zu gestalten. Bereits in der Architektur des Gebäudes spiegelt sich die Idee eines mobilen Büros wider, das in den Details verändert werden kann. Egal, ob am eigenen Schreibtisch oder sonst irgendwo im Gebäude: In einem "pfiffigen Büro" hat der Mitarbeiter seine persönlichen Unterlagen dank Rollcontainer stets bei der Hand. Kurze Wege und unmittelbare Kommunikation stehen dabei im Vordergrund. Entwickelt wurde das zukunftsweisende Konzept von Mitarbeitern der Deutschen Bank in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) sowie einigen Großfirmen - natürlich vor Ort in Stuttgart.

In diese Atmosphäre freier Arbeitsplatzgestaltung fügt sich auch das Kunstkonzept der Bank ein, das in jeder Niederlassung einen Bezug zum kulturellen Umfeld herstellt. Für den Neubau in der Innenstadt wurden Werke ausgesucht, die von in Stuttgart verwurzelten Künstlern stammen und ein Spektrum von der klassischen Moderne bis zu aktueller, junger Kunst abdecken:

Neben Arbeiten von Willi Baumeister oder Oskar Schlemmer, der sich in seinen Entwürfen für das Triadische Ballett seinem zentralen Thema - dem Verhältnis von Mensch und Raum - widmete, werden auch Arbeiten von Anton Stankowski ausgestellt, der in den siebziger Jahren das berühmte Deutsche Bank Logo mit Schrägstrich und Quadrat entwarf. 1951 gründete Stankowski auf dem Stuttgarter Killesberg ein eigenes grafisches Atelier. Mit Willi Baumeister, Walter Cantz, Egon Eiermann, Mia Seeger und anderen entstand ein neuer kultureller Kreis, der entscheidende Impulse für Kunst, Architektur und Design der Nachkriegszeit gab.



von links:
Wilhelm von Haller, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutsche Bank AG,
Erwin Teufel, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg,
Dr. Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister von Stuttgart,
Dr. Joseph Ackermann, Vorstandssprecher Deutsche Bank AG.

Darüber hinaus wird im Stuttgarter Neubau auch eine jüngere Künstlergeneration Akzente setzen, die international erfolgreich ist. Zu sehen sind beispielsweise Arbeiten des in Esslingen geborenen Tobias Rehberger oder von Karin Sander , die 2002 für die Kunstreihe der Deutschen Bank moment ihr Projekt wordsearch in New York realisierte und im selben Jahr mit einer großen Retrospektive in der Staatsgalerie Stuttgart vertreten war. Nach über zweijähriger Bauzeit wird das neue Gebäude der Deutschen Bank nun am 27. September mit einer festlichen Eröffnungsfeier vorgestellt, bei der neben Wilhelm von Haller als Mitglied der Geschäftsleitung der Deutsche Bank AG, Stuttgart, prominente Redner erwartet werden: der Vorstandssprecher der Deutsche Bank AG, Dr. Joseph Ackermann, der Stuttgarter Oberbürgermeister, Dr. Wolfgang Schuster, und der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Erwin Teufel .

Zusätzliche Informationen zur Eröffnung und zum Neubau finden Sie in der Sonderbeilage, die aus diesem Anlass am vorhergehenden Samstag, den 25. September, in den Stuttgarter Nachrichten erscheinen wird.

[1] [2]