In dieser Ausgabe:
>> Kunstkalender 2005/ Christmasshopping im db artshop
>> Meisterwerke im Puschkin Museum/ Leihgabe für das Max Ernst Museum

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Der Kalender zum Jubiläum:
25 Jahre Engagement der Deutschen Bank für die Kunst






25 Jahre Engagement für die zeitgenössische Kunst – dieses Jubiläum feiert die Deutsche Bank im Jahr 2005 mit einem besonderen Kunstkalender: Ausgewählt wurden 25 Motive, die exemplarisch für ein Vierteljahrhundert der Kunst stehen, von 1980 bis 2005, von Beuys bis Yanagi. Gezeigt werden Facetten der Sammlung Deutsche Bank, die heute als weltweit bedeutendste Unternehmenssammlung nicht nur in Gebäuden der Bank, sondern auszugsweise auch in internationalen Ausstellungen zu sehen ist. Eine Besonderheit des Jubiläumskalenders ist die von Christo inspirierte Verpackung. Auch das auf dem Titelblatt abgebildete Kunstwerk stammt von ihm.



links: Rainer Fetting / rechts: Max Bill

Ausgehend von dem Motto der Joseph Beuys’ DDR-Tüten - Serie "Gut gekauft gern gekauft" von 1980, werden 25 exemplarische Werke aus der Sammlung nach der Chronologie ihrer Entstehungsjahre kalendarisch präsentiert. So beginnt der Januar mit einem 1981 entstandenen Gemälde von Jörg Immendorff, dem das 1982 gemalte Girl und Vogel von Rainer Fetting folgt. Jedem Monat sind zwei Kunstwerke gewidmet. Im letzten Dezemberblatt befragt die japanische Künstlerin Miwa Yanagi die Zukunft mit ihrer „Hellseherin“ nach dem individuellen Glück. Die 24 Monatsblätter dokumentieren zudem anschaulich die Stile der vergangenen Jahre.



links: Jeff Koons / rechts: Beat Streuli

Ausgehend von der heftigen Malerei der achtziger Jahre, über die wegbereitenden Fotografien der Bechers und die Skulptur Kontinuität des Schweizers Max Bill vor den Zwillingstürmen der Deutschen Bank in Frankfurt führen die Monatswerke in die zunehmend international geprägten neunziger Jahre. So präsentiert etwa der Oktober 2005 Motive von Beat Streuli und Jeff Koons und der November 2005 Werke von Bill Viola und Peter Doig. Das fünfundzwanzigste Motiv befindet sich „on top“: The Gates, das Titelblatt unseres Jubiläumskalenders von Christo und Jeanne-Claude eröffnet den Zugang zur Kunst der Deutschen Bank. Und sie eröffnen zugleich den Blick in eine spannende und hoffnungsvolle Zukunft.



Bill Viola

Auch Christo und Jeanne-Claude haben sich 25 Jahre für ihr Projekt The Gates engagiert: Der Deutschen Bank ist es daher eine Ehre und Freude, das neue Kunst-Projekt des Künstlerpaares im New Yorker Central Park zu fördern. Im Februar 2005 ist es so weit: 7500 Tore (Gates) mit langen orangefarbenen Kunststoffvorhängen, jedes von ihnen fast fünf Meter hoch, werden für 16 Tage im Central Park aufgestellt – zu einer Zeit, da die Bäume keine Blätter tragen und es heftige Schneefälle geben kann. Angepasst an die Maße der Parkwege durchziehen die Tore auf 37 Kilometern ausgewähltem Fußweg den Central Park wie orangefarbene Adern. Ihre synthetischen, gewebten Paneele sind darüber hinaus so befestigt, dass sie bei Wind zum nächstliegenden Tor wehen und den Winter-Park unter einem großen Farbschleier verhüllen.

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