Larger than Life: Jackson Pollock

Er war nicht nur einer der größten Maler des 20. Jahrhunderts. Jackson Pollock, Erfinder der "Drip-Paintings" und einer der Mitbegründer der legendären New York School, war vor allem auch ein beständig Suchender. Im Interview gibt Susan Davidson, Kuratorin der Jackson Pollock-Ausstellung im Deutsche Guggenheim in Berlin, Auskunft über die verschlungenen Wege, die Jackson Pollock gehen musste, bevor er endlich zu seinem eigenen unverwechselbaren Stil fand.


Big in the US: Die Leipziger Schule

Restlos ausverkaufte Ausstellungen, ellenlange Wartelisten: Deutsche Malerei boomt wieder einmal in den USA. Doch was macht Maler wie Neo Rauch, Daniel Richter oder Jonathan Meese bei den Amerikanern so beliebt? Gerd Harry Lybke, Galerist von "Eigen + Art", über Sehnsüchte, das Unergründliche in der Kunst und darüber, warum es die "Leipziger Schule" in Wahrheit gar nicht gibt. Ein Gespräch über die Nachhaltigkeit von Kunsttrends.


Europa und die New York School

Als die Bilder von Jackson Pollock erstmals in Deutschland zu sehen waren, war Eduard Beaucamp noch ein junger kunstinteressierter Student. Exklusiv für db-artmag berichtet der Doyen des deutschen Kulturjournalismus, was ihm damals auf der documenta in Kassel und anderenorts aufgefallen und besonders in Erinnerung geblieben ist. Eine Reise zurück in die Vergangenheit der jungen Bundesrepublik, in der vieles anders war, als man es heute glauben möchte.


Amerikanische Künstler in Berlin

Nach der erneuten Wahl von George W. Bush sind die USA so gespalten wie selten zuvor: Viele Amerikaner würden am liebsten auswandern. Einige haben das bereits vor langer Zeit in die Tat umgesetzt. Harald Fricke beschreibt, weshalb etliche US-Künstler ihre alte Heimat gegen eine neue eintauschen und was das mit ihrer Kunst zu tun hat. Jimmie Durham, John Miller, David Krippendorff: eine Begegnung mit drei Amerikanern in Berlin.


Transatlantic Exchange

Die Entwicklung der Modernen Kunst wäre wohl anders verlaufen, hätte es unter den Künstlern nicht Länder übergreifende, Kontinente umspannende Beziehungen gegeben. Moskau, Paris, Berlin, New York, so lauten die wichtigsten Koordinaten in diesem Netzwerk von Verbindungen und Konkurrenzen, von Abhängigkeiten und Emanzipationsversuchen - da macht der Werdegang Jackson Pollocks, einem der größten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts, keine Ausnahme. Mit "Transatlantic Exchange" gehen wir der Frage nach, wie prägend die Wechselwirkungen zwischen Europa und den USA wirklich waren - und immer noch sind. +++ Im Interview rekapituliert Susan Davidson, Kuratorin der Ausstellung mit Jackson Pollocks "Malerei auf Papier" im Deutsche Guggenheim, welchen Einflüssen Pollock ausgesetzt war und wie er zu seinem unverwechselbaren Stil fand. +++ Als die ersten Ausstellungen mit neuer Kunst aus Amerika nach Deutschland kamen, war der Kritiker Eduard Beaucamp noch ein junger Student. Exklusiv für db-artmag hat der Doyen des deutschen Kulturjournalismus festgehalten, was ihm von damals prägend in Erinnerung geblieben ist. +++ Zeitsprung in die Gegenwart: In New York und Los Angeles, Chicago und Seattle sind jene Kunstsammler zu Hause, bei denen die aktuelle Malerei aus Deutschland derzeit besonders beliebt ist. Der Galerist Gerd Harry Lybke kennt die Gründe. +++ Alle Dinge haben zwei Seiten: Harald Fricke hat sich von drei Amerikanern in Berlin erzählen lassen, warum sie und etliche ihrer Künstlerkollegen so gerne im alten Europa leben.