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Deutsche Bank sponsort die Frieze Art Fair auch in den kommenden Jahren



Ugo Rondinone auf dem Stand der Matthew Marks Gallery
auf der Frieze Art Fair 2004, Foto: Maria Morais

Sie ist jung, sie ist hip und unheimlich erfolgreich: die Frieze Art Fair in London. Nur zweimal hat sie bislang stattgefunden, doch schon kann sich niemand mehr den nächsten Kunstherbst ohne die glamouröse Messe im Regent's Park vorstellen. Gesichert ist für die kommenden drei Jahre das Sponsoring durch die Deutsche Bank. "We are very happy to be working with Deutsche Bank as the main sponsor", kann man auf der offiziellen Website der Frieze Art Fair lesen - und das ist nach den guten Erfahrungen im vergangenen Jahr absolut ernst gemeint.

Denn 2004 war die Deutsche Bank nicht nur mit einem speziell für diesen Anlass designten Pressestand auf der Londoner Kunstmesse vertreten, an dem man sich über die einzigartige Sammlung des Unternehmens informieren konnte. Für Furore sorgte auch die Vip-Lounge mit den wie eingefroren wirkenden Bildern des "Young British Artist" Marc Quinn: Seine Exemplare eiskalter artifizieller Schönheiten dominierten die Lounge. Ergänzt wurden diese Fotografien aus der Sammlung durch weiße Teppiche, Lounge-Sessel und im Stil der Quinn Fotos arrangierten Blüten und Blumen. Eine Atmosphäre, in der man nach dem ersten oder zweiten Rundgang vorbei an 150 Galerien mit insgesamt 2000 Künstlern erst einmal eine visuelle Auszeit nehmen konnte.




Pressestand der Deutsche Bank Art
auf der Frieze Art Fair 2004, Foto: Maria Morais

"Eine Kunstveranstaltung der Superlative" vermeldete vergangenes Jahr die Frankfurter Rundschau, mit Umsätzen von geschätzten 25 Millionen Euro. Und die Zeitung vergaß auch nicht zu erwähnen, dass der Hauptsponsor von den beiden Messedirektoren Amanda Sharp und Matthew Slotover immer wieder in den höchsten Tönen gelobt wurde.

Die Deutsche Bank selbst hat gute Gründe für ihr Sponsoring - legt sie doch selbst besonderen Wert auf die Unterstützung junger Kunst. "Was diese Messe so außergewöhnlich macht, ist die hohe Qualität der teilnehmenden Galerien und die Konzentration auf junge, aufstrebende Künstler," meinte Pierre de Weck, Global Head of Private Wealth Management und Mitglied des Executive Committee der Deutschen Bank, "und wir sind stolz darauf, an solch einer spannenden und dynamischen Veranstaltung beteiligt zu sein und das weltweite Engagement der Deutschen Bank für neue Kunst und neue Ideen so vorantreiben zu können".

Glamourös kann es sein, gern auch spektakulär. Doch statt Spektakel wartete auf die Besucher eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Themen wie High Tech und Natur, Politik und Alltag. Das sah auch die internationale Kritikerschar so, und eben deshalb wird auch die Deutsche Bank künftig dabei sein - weil London nun statt mit Sensation auf nachhaltige Art Welthauptstadt der Kunst werden will.

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