Jeff Koons: Interview

Neben Andy Warhol ist Jeff Koons wohl der "amerikanische" Künstler schlechthin: Wie keiner seiner Zeitgenossen hat Koons die künstlerischen Strömungen des 20. Jahrhunderts mit den kommerziellen Strategien der Werbung und der Medienindustrie konfrontiert. Cheryl Kaplan hat den umtriebigen Weltstar in seinem New Yorker Studio besucht.


Eine Welt voller Multiples: Richard Prince

Rockstars, Marlboro-Cowboys und Tennis-Lolitas - auf den Bildern von Richard Prince versammeln sich die Ikonen der Massenkultur. Der amerikanische Künstler eignet sich ihre Images an, indem er sie abfotografiert und bearbeitet. Mit coolem Blick analysiert Richard Prince die Mythen der Konsumgesellschaft - und die Abgründe dahinter.


The Art of Shopping

I shop therefore I am: Nicht erst die Pop- Art entdeckte die Konsumkultur als Thema für die Kunst. Seit Beginn der Moderne fordern der Glanz der Warenwelt und die Inszenierungen der Werbung die Kunst heraus. Achim Drucks beschreibt, wie die Verlockungen der Warengesellschaft von Künstlern gefeiert und kritisch ins Auge genommen werden.


Malen bei 150 BPM: Michel Majerus

Die Methode des Samplings übertrug Michel Majerus aus der Techno-Szene auf die Malerei. In seinen Arbeiten ließ er die visuellen Codes der Massenkultur aufeinanderprallen: Logos, Comics, digitale Images. Harald Fricke über den Neo-Pop des 2003 verstorbenen Künstlers, der jetzt in mehreren großen Retrospektiven präsentiert wird.


Consumerism: Kunst und Konsumkultur

Shop till you drop! Verlockende Waren, perfekte Inszenierungen der Werbung – Konsum prägt unseren Alltag und unsere Kultur. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit den visuellen Codes der Warengesellschaft, wie die Arbeiten von Jeff Koons, Michel Majerus und Richard Prince belegen. Logos, Slogans und die makellosen Oberflächen der Reklamebilder liefern den Künstlern Stoff für ihre Arbeiten. Gleichzeitig vereinnahmen große Marken die Kunst, um ihren Produkten eine Aura des Besonderen zu verleihen. Die „Kinder von Marx und Coca Cola“ zwischen Faszination und subversiver Kritik – db artmag über Kunst, Shopping, Starkult und die Inflation von kommerziellen Images. +++ Seit Beginn der Achtziger arbeitet Jeff Koons mit Waren und Werbemotiven , so auch für seine Serie "Easyfun-Etherreal" die 2000 im Deutsche Guggenheim gezeigt wurde. Cheryl Kaplan hat den Kunst-Star in New York getroffen. +++ Elegant und subversiv sampelte er in seiner Malerei Zitate aus Werbung, Pop, Kultur, Mangas und Kunstgeschichte. Nun wird er posthum gleich in mehreren Werkschauen gefeiert: Harald Fricke über die "Bildaufbereitungsmaschine" Michel Majerus +++ Wenn Waren zum Fetisch werden: Achim Drucks stellt Arbeiten aus der Sammlung Deutsche Bank vor, die sich mit der Welt des Konsums und der Werbung auseinandersetzen. +++ Rockstars, Marlboro-Cowboys und Tennis-Lolitas – auf den Bildern von Richard Prince versammeln sich die Ikonen der Massenkultur. Louise Gray unternimmt einen Trip die abgründige Welt des amerikanischen Künstlers +++