In dieser Ausgabe:
>> DB sponsert deutschen Biennale-Pavillon/Pyramid Award London
>> WM-Schiedsrichter besuchen Blind Date/Kentrigde in Salzburg

>> Zum Archiv

 
"Die Welt zu Gast in Seligenstadt"
Die Ausstellung "Blind Date" begeisterte nicht nur WM-Schiedsrichter


Blind Date Seligenstadt: Besucher in den Räumen der Prälatur


Über sechs Wochen initiierte die Ausstellung Blind Date im hessischen Seligenstadt ausgefallene Begegnungen zwischen Werken aus der Sammlung Deutsche Bank. Zum ersten Mal in der Geschichte der Unternehmenssammlung wurden die jüngsten Neuankäufe öffentlich vorgestellt und in ungewöhnlichen Paarungen mit Highlights aus der Sammlung kombiniert. Die spektakuläre Kulisse für diese Schau bot das ehemalige Benediktinerkloster der Stadt. Dabei hatten im Frühsommer nicht nur internationale Kunststars wie Jeff Koons oder Takashi Murakami ihr "Blind Date" in der Prälatur des historischen Ensembles.

Auch die FIFA hatte den ganz besonderen Reiz dieser einmaligen Umgebung entdeckt. Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft lud sie deshalb die internationale Schiedsrichter-Elite zum festlichen Empfang und Dinner in die frisch renovierte Abtei. Mit drei Bussen rollten die Fußball-Referees samt Linienrichtern und Betreuern an. Die Besucher aus 20 Nationen konnten ihren Abend in dem stimmungsvollen Ensemble ungestört genießen, denn der exklusive Event war ausschließlich geladenen Gästen vorbehalten. Begleitet von einem sachkundigen Führer flanierten sie im Abendlicht durch den idyllischen Klostergarten, das Sommerrefektorium und die frisch renovierten Räume der Abtei.


Einträge in das Gästebuch

In einem der prächtigen Säle der Prälatur trifft zeitgenössische Kunst auf barocke Malerei


Hier konnten die Fußball-Honoratioren die Hektik der Tage vor der Weltmeisterschaft hinter sich lassen und sich auch der zeitgenössischen Kunst von Blind Date widmen. In den Räumen der Prälatur erlebten die über 160 Gäste Highlights und aktuelle Neueinkäufe aus der Sammlung Deutsche Bank neben barocken Gemälden und illusionistischen Deckenmalereien. Gern trugen sich die Schiedsrichter danach unter dem Slogan "Die Welt zu Gast in Seligenstadt" ins Gästebuch der Ausstellung ein. Mit "Een perfekte rustplaats in hectische weken – Ein perfekter Ruhepol in diesen hektischen Wochen" bedankte sich etwa der niederländische Schiedrichter Mario van der Ende. Das Buch hatten auch schon viele andere Besucher mit Kommentaren wie "Ein großartiges Erlebnis", "Einmalig, einzigartig und spektakulär!" oder kleinen Zeichnungen gefüllt.


Einträge in das Gästebuch

Manche Gäste entdeckten in der Ausstellung Gemeinsamkeiten zwischen den Epochen: " ‚Kunst am Arbeitsplatz’ – damals die der Mönche im kulturellen Zentrum – heute der Banker im Finanzzentrum: Ein Blind Date der Jahrhunderte". Besonders das Experiment, aktuelle Positionen in den barocken Kulissen des Benediktinerklosters zu zeigen, hat das Publikum beeindruckt: "Die Anschaffungen der ‚neuen Fürsten’ in den Räumen der ‚alten Fürsten’, die alten und die neuen Designs – eine fantastische Zusammenstellung". Und auch ganz junge Besucher wie den siebenjährigen Carl hat die Schau im Kloster begeistert. Er verewigte sich mit "Ich fand Das gans toll" im Gästebuch.


[1] [2]