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Die Presse zur Whitney Biennale 2010
Die Presse über Utopia Matters im Deutsche Guggenheim

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Rückblick in die Zukunft
Die Presse über Utopia Matters im Deutsche Guggenheim


Von den Nazarenern bis zum Bauhaus – die 50. Ausstellung im Deutsche Guggenheim setzt sich mit der Utopie als Inspiration für künstlerisches Schaffen und als Modell für das Leben von Künstlergemeinschaften auseinander. Damit widmet sich die von Vivien Greene kuratierte Schau einem der zentralen Themen in der Kunstgeschichte der Moderne. Wird das Konzept der Ausstellung auch kontrovers diskutiert, sind sich die Rezensenten doch über eines einig – die außerordentliche Qualität der Exponate.


"Ein Rückblick in die Zukunft" – so charakterisiert das Magazin Monopol die Schau Utopia Matters im Deutsche Guggenheim, während Gabriela Walde in der Berliner Morgenpost von einer "künstlerischen "Tour de Force" mit hochkarätigen Leihgaben von Kandinsky, Pissarro bis zu Dante Gabriel Rossetti" spricht. "Dass sich die Jubiläumsschau im Guggenheim gerade in Krisenzeiten mit Utopien in der Kunst beschäftigt, ist ein schöner Coup."

Den "Wandel, aber auch das Beständige in den Utopien der Kunst gelingt es der Ausstellung erstaunlich gut abzubilden", so Barbara Wiegand vom Deutschlandradio Kultur. Sie betont vor allem die Bezüge, die sich zwischen den Arbeiten der neun vorgestellten Künstlergruppen ergeben. "Jenseits der Chronologie öffnen Blickachsen immer wieder die Sicht auf krasse Gegensätze und erstaunliche Parallelen. Dabei wird klar, dass Utopie nicht nur Zukunftsvision, sondern auch Idealisierung der Vergangenheit bedeuten kann. Was für ein himmelweiter Unterschied besteht etwa zwischen den (…) Heiligenbildern, wie sie die Präraffaeliten in religiösem Rückzugsgestus malten, und den abstrakt puristischen Formen des Bauhauses. Was für Ähnlichkeiten entdeckt man zwischen einem Foto des einst so experimentierfreudigen Alexander Rodtschenko und einem Gemälde des frühen 19. Jahrhunderts."

Unter den "neun signifikanten Positionen" im Deutsche Guggenheim vermisst Carsten Probst vom Deutschlandfunk den "Futurismus mit seinen offenkundigen Schnittmengen mit dem italienischen Faschismus". "Man bleibt (…) vorsichtig, um nicht zu sagen politisch korrekt." Er kritisiert zudem das Konzept der Schau. "Die Frage, was sie eigentlich mit der Verwendung des Begriffs "Utopie" genau meint, bleibt die Ausstellung weitgehend schuldig." "Was bleibt, ist eine publikumsträchtige Schau mit prächtiger Kunst von den Nazarenern bis zu Kandinsky und Mondrian." Von einer "ehrgeizigen Schau", die mit "einer erstaunlichen Bandbreite an bildender und angewandter Kunst" aufwartet, spricht J.S. Marcus im Wall Street Journal. Doch auch er ist nicht völlig überzeugt: "Die Ausstellung ist reich an interessantem visuellen Material, aber es fehlt ihr der umfassendere historische oder politische Kontext. Es scheint, dass sie nicht zwischen dem Utopischen und dem ausschließlich Idealistischen unterscheiden kann. Aber die Besucher sollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, einige fesselnde Werke der europäischen Moderne zu genießen." Für Nicola Kuhn vom Tagesspiegel besteht die "besondere Qualität" der Schau in ihrem gernreübergreifenden Ansatz: Utopia Matters "verknüpft nicht nur künstlerische Bewegungen über eine große zeitliche und räumliche Distanz, sondern vereint unterschiedlichste Gattungen: Malerei, Skulptur, Fotografie, Möbeldesign, Buchdruck, Tapetenentwürfe." Ihr Fazit der Schau: "ein erlesener kunsthistorischer Exkurs."




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