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Presse zu Beuys and Beyond in Buenos Aires
Wangechi Mutu im Deutsche Guggenheim

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"Imaginäre Dialoge"
Die Presse zu Beuys and Beyond


Die Schau "Beuys and Beyond - Teaching as Art" stellt Arbeiten von Joseph Beuys und seinen Schülern aus der Sammlung Deutsche Bank ausgewählten Werken zeitgenössischer Künstler aus Lateinamerika gegenüber. Auf ihrer Station in Buenos Aires stieß die Ausstellung auf große Resonanz bei Publikum und Presse.


"Joseph Beuys war für Deutschland - und vielleicht für ganz Westeuropa - das, was Andy Warhol für die Vereinigten Staaten war: ein Leuchtturm, der sein Licht auf die Kunst der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts warf. Aber anders als Warhol ist Beuys kein wirklich populärer Künstler." Diese Einschätzung von Daniel Molina in der Tageszeitung La Nación traf, zumindest was den Andrang bei Beuys and Beyond anbetraf, nicht zu: In knapp sechs Wochen strömten über 75.000 Besucher in das Centro Cultural Recoleta in Buenos Aires. Die Ausstellung, die Werke von Joseph Beuys und seinen Schülern im Dialog mit argentinischer Gegenwartskunst zeigte, entwickelte sich zu einem echten Publikumserfolg. Das Fazit von Molinas Rezension: "Unterschiedliche Werke von so vielen Künstlern einander gegenüberzustellen, führt zu außergewöhnlichen, vielschichtigen Resultaten. (…) Es ist eine Ausstellung, für die man sich Zeit nehmen sollte, um sich detailliert mit den Arbeiten zu beschäftigen, die Dialoge zwischen den einzelnen Exponaten zu genießen und die Kontrapunkte zu entdecken." In der gleichen Zeitung bemerkt Daniel Sander zum Konzept der Schau: "Was diese Ausstellung so faszinierend macht, ist, dass auch Arbeiten von Pablo Siquier, einem der bedeutendsten argentinischen Gegenwartskünstler, und seinen Schülern gezeigt werden. Auf diese Weise werden zwei künstlerische Welten und zugleich zwei Zeiten sichtbar gemacht: moderne Klassiker aus Deutschland und zukünftige Klassiker aus Argentinien."

La Prensa betrachtet die Schau als "imaginären Dialog über Orte, Zeiten und Generationen hinweg". Sie veranschauliche dabei "unterschiedliche Ausprägungen des Lehrens als Erweiterung der künstlerischen Praxis. (…) Die Ausstellung lässt den Geist von Beuys wieder aufleben und auch seine Idee, dass Kunst dazu fähig ist, die Gesellschaft zu transformieren." Ana Maria Battistozzi von Clarin ist allerdings nicht völlig überzeugt: "Die pädagogische Radikalität, die die Ausstellung aufzuzeigen versucht, ist nicht ganz einfach zu erkennen." In Perfil zieht Claudio Iglesias dieses Fazit zu Beuys and Beyond: "Auf gute Weise zu veranschaulichen, dass in der Kunst alles miteinander in Verbindung gebracht werden kann und eine Lösung für die typischen Probleme von Wanderausstellungen (mangelhafte Verbindungen zum lokalen Kontext, standardisierte Präsentationen, die Attitüden einer Zirkusveranstaltung) - das sind zwei der Tugenden von "Beuys and Beyond".




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