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Melancholie in der City
Deutsche Bank fördert Edward Hopper-Schau im Whitney Museum



Seine unterkühlten Gemälde wie Nighthawks haben sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Zu Recht, denn wie kein anderer Maler der Moderne hat Edward Hopper die Einsamkeit und Melancholie der Großstadtexistenz darzustellen gewusst. Jetzt widmet ihm das New Yorker Whitney Museum die umfangreiche Schau Modern Life: Edward Hopper and His Time. Die von der Deutschen Bank geförderte Ausstellung zeigt den 1967 verstorbenen Künstler im Kontext von Malern und Fotografen seiner Zeit. Mit rund 80 Exponaten zeichnet sie dabei die Entwicklung des amerikanischen Realismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach. Und sie veranschaulicht ein zentrales Thema der Kunst dieser Jahre: die rasante Entwicklung der Metropolen.

Vergleiche mit Vertretern der unterschiedlichen realistisch orientierten Strömungen - etwa John Sloan von der Ashcan School oder dem Social Realist Paul Cadmus - ergeben interessante Querverbindungen. Doch zugleich verdeutlicht die Ausstellung, warum Hopper eine wirklich singuläre Stellung in der amerikanischen Moderne einnimmt. Das Museum an der Madison Avenue ist eng mit dem Künstler verbunden: im Whitney Studio Club hatte er 1920 seine erste Einzelausstellung, hier war er auf zahlreichen Biennalen vertreten und das Haus bewahrt Hoppers Nachlass. Die Deutsche Bank hat mit dem Whitney Museum bereits im Rahmen von Pierre Huyghes Projekt A Journey That Wasn't (2005) und der Gordon Matta-Clark-Retrospektive You Are The Measure (2007) kooperiert. Außerdem engagiert sie sich seit 2006 für die Whitney Biennale, die bedeutendste Plattform für amerikanische Gegenwartskunst.

Modern Life: Edward Hopper and His Time
Whitney Museum, New York
28. Oktober 2010 - 10. April 2011




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