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INDIA AWAKENS
Deutsche Bank Stiftung unterstützt Ausstellungsprojekt im Essl Museum


Das Essl Museum in Klosterneuburg bei Wien hat sich als eines der bedeutendsten österreichischen Foren für internationale Gegenwartskunst etabliert. Im Rahmen der Ausstellungsreihe "emerging artists" stellt das Haus alle zwei Jahre vielversprechende junge Positionen vor. Die aktuelle Schau "INDIA AWAKENS" zeigt, warum Künstler aus Bangalore, New Delhi und Mumbai gerade international für Furore sorgen.


Bereits mit Chalo! India, der bislang umfangreichsten europäischen Ausstellung zur indischen Gegenwartskunst, setzte das Essl Museum Zeichen: Sie zeigte, dass Indien gerade in den Bereichen Video, Fotografie, und Performance neue Wege geht. Ein Schwerpunkt lag dabei auf Positionen, die auch im Westen bereits erste Erfolge erzielt hatten – etwa Subodh Gupta mit seinen Installationen aus Milchkannen und Tellern. INDIA AWAKENS vertieft diese Auseinandersetzung mit der Kunstszene des Subkontinents und fokussiert sich dabei auf junge Künstler. Auch die Deutsche Bank engagiert sich für indische Kunst: im Frankfurter Hauptsitz werden den Arbeiten von Shilpa Gupta und Dayanita Singh eigene Etagen gewidmet, das Deutsche Guggenheim gab mit Being Singular Plural Einblick in die Film- und Videoszene des Landes. Die Deutsche Bank Stiftung fördert die aktuelle Schau im Essl Museum.

Kuratorin Alka Pande hat für INDIA AWAKENS. Under the Banyan Tree 34 Positionen ausgewählt. Dem im Ausstellungstitel erwähnten Banyanbaum mit seinen verzweigten Luftwurzeln werden wundersame Kräfte zugesprochen. Im Kontext der Ausstellung symbolisiert er die kulturelle Vielfalt des Landes, die auch Gegensätzliches vereint. So bemerkt Alka Pande: "Ich lebe in einem Indien, das sich schnell verändert und bin auch mit den Herausforderungen einer globalen Kultur konfrontiert. Ich frage mich, ob ich als urbane Inderin innerhalb eines einzigen Landes genauso mit einem ländlichen Indien vertraut sein kann wie mit einem spirituellen Indien, einem Indien der Stammesgruppen mit seiner ethnischen Gemeinschaft, einem digitalen Indien, einem religiösen Indien. Angesichts solcher Komplexitäten und des Netzes von Ideen, Traditionen und Philosophien entschied ich mich dafür, mit der Metapher des Banyanbaumes zu arbeiten."

Mit ihrer Mischung aus Fotografie, Skulpturen, Malerei, raumgreifenden Installation und Performance spiegelt die Schau die heterogene indische Szene wider. Thematische Schwerpunkte sind die Verbindung von traditionellen und neuen Medien, die kritische Auseinandersetzung mit Urbanisierung, Genderfragen oder aktuellen sozialen und gesellschaftlichen Phänomenen. So setzt sich der Fotograf und Aktivist Tarun Chhabra seit Jahren mit der bedrückenden Situation der Straßenkinder von Neu Delhi auseinander. Seine farbenprächtigen Fotos stehen im extremen Gegensatz zur harschen Realität. Die bunte Welt von Bollywood dokumentiert Ayesha Kapur dagegen in klassischem Schwarz-Weiß. Die Porträts ihrer Serie Bollywood Tinsle Town blicken hinter die glamourösen Kulissen der indischen Filmindustrie. Mit dem unkontrollierten Wachstum der indischen Städte setzt sich die in New Dehli lebende Künstlerin Vibha Galhotra auseinander. Digital manipulierte Ansichten von Straßen, Hausfassaden und Dächern werden zu unruhigen Camouflage-Mustern komponiert, die eine militaristische Szenerie überziehen. Auf den Verlust natürlicher Lebensräume, die den wuchernden Städten zum Opfer fallen, weist Suresh K. Nairs riesiger Cosmic Butterfly hin. Der Künstler überträgt die traditionelle Wandmalerei auf großformatige Leinwände. Dabei mischt er Anspielungen auf uralte Mythologien mit der Bilderwelt von Comics.

Das Essl Museum präsentiert INDIA AWAKENS im Rahmen seiner Ausstellungsreihe emerging artists, die es dem breiten Publikum ermöglicht, noch unbekannte Künstler zu entdecken. Dieser Ansatz hat die Deutsche Bank Stiftung bewogen, das Projekt zu fördern. So unterstützte sie auch die Schau AUSTRIA conTEMPORARY, die 2008/09 im Haus aktuelle Gegenwartskunst aus Österreich vorgestellt hat.

INDIA AWAKENS.Under the Banyan Tree
26.11.2010 – 27.02.2011
Essl Museum, Klosterneuburg bei Wien




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