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Pressestimmen zu Being Singular Plural
Presse zu Beuys and Beyond in Buenos Aires

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"Jenseits von Bollywood"
Pressestimmen zu Being Singular Plural


Als erste Schau im Deutsche Guggenheim widmet sich "Being Singular Plural: Moving Images from India" ausschließlich zeitgenössischen Positionen aus Indien. Die Ausstellung fordert die Besucher dazu auf, sich mit den verschiedenen Realitäts- und Bedeutungsebenen des bewegten Bildes auseinanderzusetzen. Für die Presse besteht die Qualität der Schau vor allem in der Präsentation komplexer Arbeiten, die alle Klischeevorstellungen von indischer Filmkunst ins Leere laufen lassen.


Eingefahrene Sichtweisen zu hinterfragen, dies "gelingt mit den Bildern aus dem fremden Subkontinent", schreibt Ingeborg Wiensowski von Spiegel-Online über die Ausstellung Being Singular Plural. "Allerdings ist der Betrachter gefordert, sich auf das Fremde auch wirklich einzulassen". Die beste Voraussetzung dazu sei ein "experimentierfreudiges Vorstellungsvermögen". Wiensowskis Fazit: "Eine lohnenswerte Ausstellung, denn ein indisches Kino jenseits der gigantischen Unterhaltungsindustrie Bollywoods ist selten zu sehen". Das sieht Silke Hennig vom Kulturradio ähnlich: Die Schau "gibt einen guten Eindruck davon, warum derzeit - weit jenseits der Herz-Schmerz-Epen Bollywoods - auch die Kunstszene Indiens international ganz groß im Kommen ist". Auch Manuela Lintl hebt im Neuen Deutschland unter der Überschrift "Jenseits von Bollywood" auf den Gegensatz zwischen den im Deutsche Guggenheim gezeigten Arbeiten und dem indischen Kommerzkino ab. Sie betont die Komplexität der gezeigten, "äußerst kritische Positionen zeitgenössischer Video- und Filmkunst". "Angesichts der Fülle der hier in nur wenigen Arbeiten versammelten kritisch-analytischen Ansätze, (…), ist die Ausstellung eine intellektuelle Herausforderung für das Publikum. Dennoch wirken die (…) Exponate auf den ersten Blick erstaunlich ansprechend auf eine sehr sinnliche und poetische Art und Weise". Thomas Voelkner von Deutsche Welle World berichtet, dass die Besucher im Deutsche Guggenheim "eine andere Seite des indischen Kinos entdecken können" - und Werke, die "versuchen, neue Denk- und Sichtweisen hervorzubringen".

Als Parcours "durch eine ferne und doch so nahe Welt voller Gegensätze und Widersprüche" beschreibt Irmgard Berner die Ausstellung in der Berliner Zeitung. Der Blick der Künstler sei "in der Tat außergewöhnlich; persönlich und zugleich von gesellschaftlicher Relevanz. Spannend auch in der prozesshaften Experimentierfreude". Im Tagesspiegel bemerkt Christina Tilmann, dass es den Künstlern der Ausstellung "im Grunde immer um das Gleiche geht: um das Leben in einer politisch instabilen und gesellschaftlich problematischen Zone". Besonders beeindruckt ist sie von Amar Kanwars "äußerst raffinierter Installation" The Torn First Pages über die Militärdiktatur in Burma - "eine fragile, flüchtige Form der Hommage an unbekannte Helden". Auch für Welf Grombacher, Märkische Oderzeitung, reflektiert die Schau die aktuelle Situation der Region: "Indien ist ein Land im Umbruch. Zwischen Tradition und Moderne. (…) Die Qualität der Ausstellung im Berliner Guggenheim besteht darin, dass sie diese Wandlung mit bewegten und bewegenden Bildern sinnlich erfahrbar macht."




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