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Eissalon Bernhard Martin im
Kunstraum Deutsche Bank, Salzburg



Vanille, Zitrone-Grapefruit oder doch lieber Joghurt? Die Sommerausstellung im Kunstraum Deutsche Bank in Salzburg bietet eine unschlagbare Kombination – Eiscreme und Kunstgenuss. Für das Projekt Eissalon Bernhard Martin verwandelt sich der ganz in der Nähe von Schloss Mirabell gelegene Ausstellungsraum in eine temporäre Eisdiele, in der das Eis tatsächlich gemeinsam mit, oder besser, in der Kunst serviert wird. Das gilt nicht nur für die Installation, die eine Auswahl von Martins graphischen Arbeiten mit einem Mix aus den unterschiedlichsten Bistro-Möbeln, Traktorreifen und einem skelettierten Sonnenschirm zu einer großen Zeichnung im Raum verbindet. Die unterschiedlichen Eissorten hat der Künstler mit Lebensmittelfarben nach dem CMYK-Farbmodell abmischen lassen, das die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. Die Abkürzung CMYK steht für die drei Farbbestandteile Cyan, Magenta, Yellow und den Schwarzanteil, der "Key" genannt wird. Zur Eröffnung wurden die bunten Kugeln in eingerollten Originalzeichnungen von Martin serviert, wobei das Blatt als Eistüte fungierte. Natürlich färbte das zerlaufende Eis die Blätter in den unterschiedlichsten Mischungen ein – als eine neue Variante von Action-Painting. Die fertigen Werke durften die Vernissage-Gäste behalten. Wer jetzt die Ausstellung besucht, erhält einen Zeichnungs- Druck als Eistüte – aber hat dann nach dem Genuß ebenfalls ein malerisches Original in der Hand.

In Gemälden und Zeichnungen mischt Martin Zitate aus Kunstgeschichte, Pop- und Alltagskultur, Trash und Kitsch zu surrealen Kompositionen. Dabei beschwört er Farbgebung und Duktus seiner Vorbilder, die von Cranach und Rembrandt bis hin zu Picasso oder Bacon reichen. "Wir befinden uns hier im Supermarkt und ich pack den Wagen voll", so Bernhard Martin zu seinen Motiv- und Stilcollagen.

Geboren wurde Bernhard Martin 1966 in Hannover. Er wuchs in Kassel auf und lebte nach seinem Kunststudium in Barcelona und Frankfurt am Main. Heute pendelt er zwischen London und Berlin. Durch die vielbeachtete Gruppenausstellung neuer deutscher Malerei im Frankfurter Kunstverein (2003) wurde Martin einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Mittlerweile zählt er zu den profiliertesten deutschen Malern und Bildhauern seiner Generation und ist in wichtigen Sammlungen und Ausstellungshäusern vertreten – wie etwa dem Museum für zeitgenössische Kunst in Genf, der Rubell Collection in Florida, dem Museum of Modern Art New York, der Sammlung Deutsche Bank und der Arario Collection Bejing. 2005 folgten umfangreiche Einzelausstellungen in der Villa Arson in Nizza und im Arario Museum in Seoul. Anlässlich der Verleihung des Kunstpreises der Stadt Wolfsburg an Bernhard Martin widmete ihm die Städtische Galerie Wolfsburg im Herbst 2008 eine umfassende Soloschau.

Eissalon Bernhard Martin
25. Juli – 30. August 2011
Kunstraum Deutsche Bank
Schwarzstraße 30
5020 Salzburg




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