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Tür an Tür – deutsch-polnische Kunst und Geschichte
Deutsche Bank Stiftung unterstützt Ausstellung im
Martin-Gropius-Bau



Wilhelm Sasnal begegnet Lucas Cranach, kostbare mittelalterliche Handschriften treffen auf Joseph Beuys Schlüsselwerk Polentransport 1981. In der Ausstellung Tür an Tür. Polen – Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte verbinden sich historische Exponate und zeitgenössische Kunst zu einem faszinierenden Panorama. Konzipiert wurde die Ausstellung von der Kunsthistorikerin und Kritikerin Anda Rottenberg - als ehemalige Direktorin der Warschauer Zacheta Nationalgalerie ist sie bestens mit der aktuellen Kunstszene vertraut Und so begegnen den Besuchern im Berliner Martin-Gropius-Bau immer wieder Arbeiten von Künstlern wie von Miroslaw Balka, Yael Bartana, Anselm Kiefer, Gerhard Richter oder Luc Tuymans, die als Kommentare zu historischen Ereignissen fungieren und für einen aktuellen Blickwinkel auf die wechselvolle Geschichte beider Länder sorgen. Das umfangreiche Vermittlungsprogramm, das sich gerade auch an Schüler und Studenten wendet, wird von der Deutsche Bank Stiftung ermöglicht. Die Stiftung engagiert sich bereits seit längerem auch in Polen. So initiierte sie gemeinsam mit der Zacheta den Views-Preis für junge polnische Kunst. Das Vermittlungsprogramm intensiviert den kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern und trägt damit zum gegenseitigen Verständnis zwischen Polen und Deutschland bei.

In der Ausstellung wird dieses grenzüberschreitende Denken immer wieder deutlich - sei es bei einer historischen Gestalt wie dem Astronomen Nicolaus Copernicus, der als frühe Verkörperung eines europäischen Geistes erscheint, oder dem deutsch-polnischen Künstlernetzwerk der 1920er Jahre, das sich als Teil einer internationalen Avantgarde begriff. Joseph Beuys ist mit einem Schlüsselwerk aus der Zeit der Solidarnosc-Proteste vertreten, "Polentransport 1981": Im Sommer 1981 reiste er nach Lodz und übergab dem dortigen Kunstmuseum das "Joseph Beuys Archiv", eine Kiste mit Grafiken, Plakaten und Fotos, als Geste einer "symbolischen Verpflanzung" seiner künstlerischen Ideen.

Im Rahmen der polnischen EU-Ratspräsidentschaft steht Berlin diesen Herbst ganz im Zeichen polnischer Kunst und Kultur: So steht parallel zu Tür an Tür im Deutsche Guggenheim Pawel Althamers Ausstellungsprojekt Almech auf dem Programm. Und unter dem Titel Blickwechsel. Künstlerische Dialoge mit Polen widmen sich die Akademie der Künste und das Polnische Institut Berlin mit einem umfassenden Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm der vitalen Szene des Landes. Im Zentrum stehen hier zwei Ausstellungsprojekte: Im Haus am Hanseatenweg wird eine filmische Installation zu dem Medienpionier Zbigniew Rybczynski im Dialog mit dem ungarischen Avantgardisten Gábor Body präsentiert. Am Pariser Platz wird das Akademiemitglied Miroslaw Balka mit seinen Video-Arbeiten in der Ausstellung Fragment vorgestellt.

Tür an Tür. Polen - Deutschland
1000 Jahre Kunst und Geschichte

23. September 2011 bis 09. Januar 2012
Martin-Gropius-Bau, Berlin




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