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„Frankfurter Museumswunder“ - Pressestimmen zum neuen Städel Museum

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"Frankfurter Museumswunder"
Pressestimmen zum neuen Städel Museum


Gigantischer Erfolg schon am ersten Wochenende: Rund 18.000 Besucher strömen in das neue Städel. Als Dank für ein beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement können sie die neue Präsentation der Gegenwartskunst in den Gartenhallen bei freiem Eintritt erleben. Aber nicht nur das Publikum, auch die Presse begeistert sich für den unterirdischen Erweiterungsbau des Frankfurter Museums, in dem auch zahlreiche hochkarätige Werke aus der Sammlung Deutsche Bank zu erleben sind.


"Spektakulär" urteilt die 3sat-Sendung Kulturzeit, "Frankfurt ist um eine Attraktion reicher", so die Tagesschau, "großes Kino" meint die Welt. Die Zeit spricht von einem "fulminanten Neubau", die Frankfurter Rundschau von einer "beispielhaften Allianz aus bürgerschaftlichem, mäzenatischem und kulturpolitischem Engagement". Der unterirdische Erweiterungsbau des Städel Museums mit seinem Parcours durch die Kunst nach 1945 stößt überall auf positive Resonanz. Bereits im Vorfeld der Eröffnung weist die Bild auf das "Mega-Plakat" an der Fassade der Deutsche Bank-Türme hin, mit dem das Unternehmen in das Museum einlädt, und auch die Frankfurter Rundschau zeigt das 80 qm große Transparent mit dem prägnanten Neo Rauch-Motiv.

Zur feierlichen Eröffnung sind zahlreiche Journalisten und Fernsehteams vor Ort und interviewten Gäste wie den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, der in einem Beitrag von Sat1 das "Gemeinschaftswerk" von Bürgern und Bankern lobt. Der Fernsehsender spricht auch mit Josef Ackermann. Das Engagement der Deutschen Bank für das Städel sei beispielhaft "für das, was wir unter Unternehmenskultur verstehen", so der Vorstandsvorsitzende. Die Bild bringt das Ereignis so auf den Punkt: "Die Ausstellungshalle der Gegenwartskunst im Stadel übertrifft alle Erwartungen: 500 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur bei der Eröffnungsfeier des Erweiterungsbaus völlig überwältigt!"

Das Kunstmagazin Art bezeichnet die Gartenhallen als "unterirdisches Wunder" und lobt sie für ihre "Originalität" und "Luftigkeit". "Willkommen in der Museumsarchitektur des 21. Jahrhunderts", schreibt der Tagesspiegel und schwärmt von "inspirierender Großzügigkeit". Die Wirtschaftswoche spricht von einem "Glanzstück deutscher Museumsarchitektur", Deutschland Radio Kultur von "einer klugen Installation", die für die "Präsentation der Gegenwartskunst ganz unterschiedliche Raumkompartimente anbietet". "Dem Museums-Direktor Max Hollein und seinem Team ist in kürzester Zeit Außerordentliches gelungen", so Kulturzeit: "Bürger-Engagement und potente Sponsoren machen den Bau zu einer Erfolgsgeschichte." Das sieht die Süddeutsche ganz ähnlich: "Die Hälfte der Baukosten in Höhe von 52 Millionen Euro (…) hat Hollein in den letzten fünf Jahren aus privaten Quellen erschlossen und zudem auch für Zuwachs an Malerei und Fotografie gesorgt, indem er große Teile der Sammlungen der Deutschen Bank und der DZ Bank als "Überlassungen" - faktische Schenkungen - ans Städel lotste. So präsentiert sich der neue Trakt als beeindruckendes Ergebnis bürgerschaftlichen Engagements."

Die Welt hebt ebenfalls den Einsatz der Banken für das Museum hervor: "Vor drei Jahren konnte Museumsdirektor Max Hollein verkünden, dass gleich zwei international agierende Banken Teile ihrer vorzüglichen Kunstsammlungen dem Städel übereignen möchten. Die DZ Bank trennte sich von 220 Fotografien (…). Die Deutsche Bank, deren Unternehmenssammlung zu den profiliertesten gehört, überließ dem Städel 600 Werke. Dabei ergänzen die Arbeiten der beiden Unternehmenssammlungen die museale Kollektion, indem sie bestehende Schwerpunkte stärken oder neue Perspektiven schaffen." In einem weiteren Artikel wird betont, dass sich die aktuelle Präsentation "auf sehr eigensinnige Weise in den kunstgeschichtlichen Diskurs einmischt. (…)Auch Frankfurt hat seinen Daniel Richter und seinen Gerhard Richter und richtet sich nach den Charts. Aber man kann sagen, dass mit den 600 Werken aus der Sammlung der Deutschen Bank und den über 200 Fotoarbeiten der DZ Bank eine erlesene Gegenwart ins Haus gekommen ist, die die engagierte Ankaufspolitik der letzten Jahre zu einem musealen Bestand arrondiert hat, der nicht einfach wiederholt und nachbildet, was es überall auch schon gibt."

Die Zeit berichtet, dass Unternehmen viel zu dem "Frankfurter Museumswunder" beigetragen haben: "Vor allem aber hat es Hollein (…) verstanden, die Corporate Citizens zu gewinnen, die Unternehmensbürger, allen voran die Banken. Nur mit Unterstützung der Deutschen Bank und der DZ Bank konnte er seine Sammlung verjüngen, denn sie überließen ihm etliche Hundert Werke, die er selbst aus den riesigen Beständen der beiden Unternehmen für das Stadel auswählen konnte." Und auch die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung lobt die "Banker mit warmem Herzen". In einer Serie zu den kulturellen Aktivitäten bedeutender deutscher Unternehmen berichtet das Handelsblatt über das Kunstengagement der Deutschen Bank. Unter der Überschrift "Sammlung der Superlative" wird über die Kunstausstattung in der Frankfurter Unternehmenszentrale und den "öffentlichkeitswirksamen" Platz der Dauerleihgaben aus der Sammlung im neuen Städel berichtet.

"Eine Win-Win-Situation", so zitiert die Frankfurter Neue Presse Friedhelm Hütte, Global Head of Art, Deutsche Bank. Dank der Dauerleihgaben aus der Unternehmenssammlung "hätte das Museum die Möglichkeit bekommen, die Sammlung ideal zu ergänzen, so dass es ihm 'in manchem Bereich jetzt erst möglich ist, die Geschichte der Malerei überhaupt weiterzuerzählen'". Die FNP kommt zu dem Fazit: "Das Städel hätte eine solch hochwertige Sammlungserweiterung auf herkömmlichen Wegen nie stemmen können." So kann das Haus, wie es die Frankfurter Rundschau formuliert, seinen Besuchern eine "einmalige Entdeckungsreise in die Kunstgeschichte nach 1945" ermöglichen: "Wer in Frankfurt zeitgenössische Kunst betrachten will, wird künftig vorrangig das Städel ansteuern."




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