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Pressestimmen zu Roman Ondáks Projekt im Deutsche Guggenheim
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„Das nächste Mal fliegen wir einfach los“
Pressestimmen zu Roman Ondáks Projekt im
Deutsche Guggenheim


Als „Künstler des Jahres“ 2012 der Deutschen Bank hat Roman Ondák ein spektakuläres Projekt realisiert: für „do not walk outside this area“ hat er im Deutsche Guggenheim den Flügel einer Boeing 737-500 installiert. Wie eine Brücke verbindet er zwei Ausstellungsräume. Hier sind Papierarbeiten und Installationen zu sehen sind, die auf das Thema „Reisen“ anspielen. Die Presse ist begeistert von Ondáks Arbeiten, die uns Kunst und Leben aus ungewohnten Perspektiven betrachten lassen.


Roman Ondák spielt gern mit der Verkehrung von Innen und Außen, mit der Illusion, mit dem Fehler im System“, schreibt Tobias Timm in der Zeit und lobt den „widerständigen und hintersinnigen Witz“ seiner Kunst, „die letztlich auch politische Fragen aufwirft, aber ungleich wirksamer als die meisten Provo-Werke, die zurzeit auf der Berlin Biennale zu sehen sind. Weil Ondáks Kunst subtiler ist, weil sie – ohne aufdringlich zu werden – den Betrachter ermächtigt: zum Laufen über einen Flugzeugflügel, harmlos und verführerisch zugleich. Zum Überschreiten von Grenzen. Und das nächste Mal stellen wir uns nicht mehr hinten an, das nächste Mal fliegen wir einfach los.“ „Wer über jene sonst unerreichbare Fläche balanciert, die Flugpassagiere normalerweise durchs Fenster betrachten, betritt die Tragfläche seiner Vorstellungen, Erinnerungen und Fantasien – und bleibt dabei doch am Boden“, erläutert der Tip, während die Berliner Morgenpost meldet: „Hier heben nicht nur die Konventionen des Kunstbetriebes ab.“

„Ondák zeigt uns Sachen, die wir ständig ignorieren“, schreibt Sandra Danicke in der Art, die dem 1966 geborenen Künstler anlässlich seiner Projekte im Deutsche Guggenheim, dem K21 in Düsseldorf und auf der documenta einen umfassenden Beitrag widmet. „Mit seinen dezenten Verschiebungen alltäglicher Phänomene ist der Slowake innerhalb weniger Jahre zum Star der Kunstszene avanciert.“ Ondak halte „die Dinge gerne in der Schwebe“, erläutert die Weltkunst und konstatiert, dass die Ausstellung dank „ihrer zurückhaltenden Inszenierung die Essenz von Ondáks Werk erfasst.“ Monopol zählt do not walk outside this area zu den Höhepunkten des Berliner Ausstellungsjahr 2012. In ihrer Rezension der Schau schreibt Antje Stahl: Ondák „verwandelt die Ausstellungshalle in eine Transitzone. Die Reise geht durch drei Säle, die zwar bescheiden gestaltet wurden, im Detail dafür aber umso eindringlichere Pointen setzen.“

„Roman Ondáks Ausstellung „handelt von der Neugierde, der Lust auf das Abenteuer, dem Reisen“, so Nicola Kuhn im Tagesspiegel. Der Blog Sju Kunstsalon sieht das ähnlich: „Ondák spielt mit Grenzen, mit Risiken und Verboten, stellt sie in Frage, lädt zu imaginären Reisen ein.“ Artslant betrachtet das Projekt „als Spiel mit den unterschiedlichen Bedeutungen des Begriffs ‚Reisen‘“. Für die Zitty „wirft Ondák die Gedankenmaschine des Betrachters an“. Er schafft es, „den Betrachter zum Maler eigener innerer Bilder werden zu lassen.“ Im Deutschlandradio feiert Carsten Probst Ondák als „Brückenkünstler zwischen Ost und West“, „der den westlichen Kunstbegriff mit den Mitteln des Dissidentischen“ in Frage stellt. „Das Jahr 2012 ist in jedem Fall das Jahr des Roman Ondak, mit zahlreichen Einzelausstellungen, documenta-Teilnahme, und nun auch noch "Artist of the Year" der Deutschen Bank. Diese Auszeichnung - eine unter vielen üblichen Marketingaktionen, könnte man meinen - hat sich in schon bei ihrer dritten Verleihung als Karriereschub für die ausgezeichneten Künstler etabliert. Die bisherigen beiden Preisträger Wangechi Mutu und Yto Barrada wurden recht schnell einem größeren Publikum bekannt.“




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