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A Fantastic Journey
Wangechi Mutu in Sydney und Durham



Als “Künstlerin des Jahres” realisierte Wangechi Mutu 2010 im Deutsche Guggenheim das Projekt My Dirty Little Heaven. Jetzt sind die Arbeiten der in New York lebenden Kenianerin gleich in zwei renommierten Museen zu sehen: Das Museum of Contemporary Art (MCA) in Sydney präsentiert eine von der Deutschen Bank geförderte Einzelausstellung und das Nasher Museum zeigt die  A Fantastic Journey betitelte, erste große US-Werkschau der Künstlerin. Das Nasher Museum liegt auf dem Campus der Duke University in Durham, North Carolina. Das sogenannte “Harvard des Südens” zählt zu den führenden Universitäten der Vereinigten Staaten. Im Rahmen der Ausstellung ist auch die Collage The Bride Who Married a Camel’s Head (2009) aus der Sammlung Deutsche Bank zu sehen.

Beide Ausstellungen zeigen die ganze Bandbreite von Mutus Werk – neben den Collagen, die sie international bekannt gemacht haben, auch Videoarbeiten, Skulpturen und Installationen. So ist in Sydney etwa Exhuming Gluttony: A Lover’s Requiem (2006) zu erleben – ein geradezu klaustrophobischer Raum, dessen dunklen Wände von Gewehrkugeln zersiebt oder mit Tierfellen geschückt sind. Über einem Holztisch hängen mehr als einhundert Flaschen, aus denen rote Flüssigkeit tropft. Überfluss und Verschwendung, aber auch Gewalt und Ausbeutung liegen in der Luft. Mutu „verschmutzt“ hier den rationalen White Cube des Ausstellungsraums und führt den Betrachter in ein düsteres, (alp)traum-artiges Arrangement, das an die blutige Kolonialgeschichte Afrikas denken lässt.

Auch im Nasher Museum stellt Mutu den White Cube zur Disposition: eine monumentale Wandzeichnung, skulpturale Arbeiten, Collagen und Filme verbinden sich hier, wie bei ihrem Projekt für die Deutsche Bank, zu einem Gesamtkunstwerk. Erstmals sind im Rahmen von A Fantastic Journey die Skizzenbücher der Künstlerin zu sehen. Ganz unmittelbar veranschaulichen sie den Prozess, in dem ihre Werke entstehen. Eines der Highlights der Schau ist Mutus erstes animiertes Video, das in Zusammenarbeit mit der Hip Hop Sängerin und Produzentin Santigold entstand.

Mutu wiedersetzt sich der eindimensionalen Vorstellung, sie sein eine "afrikanische" Künstlerin, deren Arbeit von der Kultur ihrer Heimat zehrt. Wie viele in der „Diaspora“ lebenden Künstler verbindet sie Elemente ihrer Heimatkultur mit der des Westens. Dieses Spannungsverhältnis ist ein zentrales Thema ihrer Arbeit. Mutus Werk gleicht dabei einem surrealen Kosmos, den eine ganze Armada hybrider Kreaturen zwischen Mensch, Tier und Pflanze, Monster und Maschine bevölkert. Schönheit und Schrecken sind hier untrennbar miteinander verbunden.

Nach der Premiere im Nasher Museum ist A Fantastic Journey im Brooklyn Museum of Art, dem Museum of Contemporary Art, North Miami und dem Mary and Leigh Block Museum of Art an der Northwestern University zu sehen.

Wangechi Mutu: A Fantastic Journey
21.03 – 21.07.2013
Nasher Museum of Art
Duke University, Durham, North Carolina

Wangechi Mutu
23.05. – 11.08.2013
Museum of Contemporary Art (MCA), Sydney




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