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Passion für Papier
Galerist Fred Jahn mit Art Cologne Preis 2013 geehrt



Er zählt zu den bedeutendsten Galeristen Deutschlands und hat entscheidende Akzente in der deutschen wie internationalen Kunstlandschaft gesetzt. Jetzt wurde Fred Jahn für sein Engagement mit dem Art Cologne Preis für Kunstvermittlung ausgezeichnet. Der gemeinsam vom Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler (BVDG) und der Koelnmesse gestiftete Preis wird seit 1988 im Rahmen der Art Cologne verliehen, so 2009 an den Sammler Harald Falckenberg oder 2010 an die Sammlerfamilie Grässlin. Fred Jahn ist eng mit der Sammlung Deutsche Bank verbunden. Er gehörte zu ihren Beratern, die auch an den Ankaufssitzungen teilnahmen. In einem Interview mit der FAZ erinnert sich der Münchner Galerist an diese Zeit: „Die Nominierung war eine freudige Überraschung. Die Bank hielt ihre Berater an, im Handel zu kaufen, explizit, um die Galerien für zeitgenössische Kunst zu unterstützen. Es war eine wunderbare Aufgabe mit sehr hohem administrativen Aufwand, die Ankaufssitzungen fanden nämlich vor Originalen bei uns statt und dauerten manchmal zwei Tage: große Materialschlachten, aber intensive Zeiten.“

Jahn beriet die Kunstabteilung von 1989 bis 1995 – während eines für den Aufbau der Sammlung sehr wichtigen Abschnitts, in dem die Bank in die neuen Bundesländer expandierte und dort sehr viele Filialen mit Kunst ausstattete. Neben zahlreichen ostdeutschen Künstlern – bereits damals gelangten die ersten Werke von Neo Rauch in die Sammlung – wurden viele bedeutende Positionen der westdeutschen Kunst nach 1945 angekauft, wie Georg Baselitz, Michael Buthe, Isa Genzken, Jörg Immendorff, Blinky Palermo, Gerhard Richter oder Dieter Roth.
 
Fred Jahn begann seine Laufbahn 1965 in der Galerie von Raimund Thomas, bevor er Ende der 60er Jahre zunächst Mitarbeiter und später Partner des legendären Münchner Galeristen Heiner Friedrich wurde. Seit seiner eigenen Galeriegründung im Jahr 1978 fokussierte er sich immer mehr auf Zeichnungen und Arbeiten auf Papier, die auch einen der Schwerpunkte der Sammlung Deutsche Bank bilden. Kunst auf Papier ist seine große Leidenschaft und so ist der Galerist noch immer fast jeden Tag vor Ort in seinen Räumen in der Münchner Maximilianstraße 10, wo er im 2. Stock residiert. „Von Künstlern, Sammlern, Kollegen und Museumskuratoren hoch geschätzt, bewegt sich Fred Jahn weniger an der Front der Kunst-Öffentlichkeit, sondern hält sich diskret im Hintergrund“, heißt es in der Begründung für die Preisverleihung. „In ihm verbinden sich profundes kulturhistorisches Wissen und Kennerschaft mit den wirtschaftlichen Ambitionen eines Kunsthändlers auf höchstem Niveau.“




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