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Träume und Utopien - Deutsche Bank ist Partner der 19. Biennale von Sydney

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Träume und Utopien
Deutsche Bank ist Partner der 19. Biennale von Sydney



Eine Feier der künstlerischen Imagination – so präsentiert sich die 19. Biennale von Sydney. Juliana Engberg, die künstlerische Leiterin der 12-wöchigen Schau, verspricht eine optimistische Biennale, die weder auf leichte Kost noch auf Endzeitszenarien setzt. Stattdessen fordert die Kuratorin internationale Künstler auf, Traumwelten und Utopien zu entwickeln. You Imagine What You Desire lautet denn auch der programmatische Titel der Ausstellung. Engberg möchte „die jüngeren Generationen inspirieren – ihnen das Gefühl geben, dass sie Einfluss darauf haben, wie die Welt um sie herum aussieht und dass sie daran mitwirken können, die Dinge zum Positiven zu verändern.“ Dieses Konzept hat auch die Deutsche Bank überzeugt, einen der wichtigsten Kunstevents im asiatisch-pazifischen Raum als „Major Partner“ erneut zu unterstützen. Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich die Deutsche Bank für Gegenwartskunst in Sydney und seit 2010 auch für die dortige Biennale. 1973 gegründet, ist die Schau die weltweit erste Biennale, die sich von dem Konzept der nationalen Pavillons löste, um sich als Plattform für individuelle Künstler zu etablieren. Mit großem Erfolg. 2012 zog die Biennale von Sydney mehr als 665.000 Besucher an, die die Ausstellung kostenfrei erleben konnten.

Zur diesjährigen Biennale lädt Engberg mehr als 90 Künstler aus 31 Nationen in die australische Metropole ein. Der Schwerpunkt liegt auf performativen Arbeiten, die im öffentlichen Raum stattfinden. Während der polnische Künstler Hubert Czerepok für seine Arbeit Let’s Change It All Kinder mit positiven Slogans demonstrieren lässt, karikiert Eglé Budvytytė mitten im Central Business District stereotype Geschlechterrollen: So lässt die litauische Künstlerin sechzehn Männer durch die Straßen joggen. Währenddessen stellt die Gruppe verführerische Posen nach, die in den Medien üblicherweise Frauen vorbehalten sind. Janet Cardiff und George Bures Miller konzipieren eine Auftragsarbeit für die Biennale für die sie die Besucher in der Abenddämmerung auf einen Video Walk durch das historische Hafenviertel „The Rock“ schicken. Per Smart-Phone-App oder Mediaplayer navigiert sie das kanadische Künstlerpaar durch dieses Labyrinth aus kopfsteingepflasterten Straßen – eine Exkursion, bei der sich Wirklichkeit und Fiktion überlagern.

Das Programm im Museum of Contemporary Art Australia präsentiert eine Auswahl filmischer Arbeiten. Neben Douglas Gordons Video-Installation Phantom, die der Brite in Zusammenarbeit mit dem Sänger Rufus Wainwright realisierte, ist auch eine weitere Auftragsarbeit zu sehen: Pipilotti Rists Mercy Garden Retour Skin. Während Gordon mit elegischen Schwarz-Weiss-Bildern eine Atmosphäre von Trauer und Verlust entstehen lässt, kreiert Rist genau das Gegenteil: eine Oase aus Licht und bunten Farben.

Zum Abschluss der Biennale im Juni gibt es einen emotionalen Höhepunkt: Das Sydney Symphony Orchestra und ein Frauenchor begleiten eine Vorführung von The End, Henrik Håkanssons 35mm-Film über das Leben und Sterben einer Stubenfliege. Trotz des scheinbar absurden Inhalts, gelingt es Håkansson daraus ein zutiefst berührendes Ereignis zu machen.


19. Biennale von Sydney
21.3. – 9.6.2014




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