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"Linien zum Leben erwecken" - Die Presse über The Circle Walked Casually in der Deutsche Bank KunstHalle

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„Linien zum Leben erwecken“
Die Presse über The Circle Walked Casually in der Deutsche Bank KunstHalle


So hat man Werke aus der Sammlung Deutsche Bank noch nie zuvor gesehen: „The Circle Walked Casually“ präsentiert rund 130 Papierarbeiten in einem weißen, endlos wirkenden Raum. In der von Victoria Noorthoorn kuratierten Schau konzentriert sich alles auf die Bilder, die entlang einer imaginären Linie zu schweben scheinen. Die Presse ist von der außergewöhnlichen Ausstellung restlos begeistert.


Das Magazin art zählt The Circle Walked Casually zu den Ausstellungen, die man „auf keinen Fall verpassen darf“, für den Architekten, Designer, Schriftsteller und Monopol-Redakteur Friedrich von Borries zählt die Schau in der Deutsche Bank KunstHalle zu den drei Ausstellungshighlights des Jahres 2013. Und in der Berliner Zeitung schwärmt Ingeborg Ruthe von dem „kühnen und hochpoetischen Experiment“. (…) Die Motive schweben förmlich in dem durch das Streulicht watte-weich-weißen, schattenlosen Raum. Der wirkt beinahe irreal, wie in einem Märchenstück aus dem Schneeland, überall gleitende Linien, fliegende Farben; die Bilder scheinen im ständigen Zwiegespräch zu sein“.

In der Saarbrücker Zeitung und dem Kunstblog DARE schreiben Nicole Büsing und Heiko Klaas: “Typisch südamerikanisch, verströmt die Schau eine Art Magischen Realismus, eine Befreiung von statischen Ausstellungsformaten und kunsthistorischem Schubladendenken. Und so kommt es, dass auch der Betrachter sich von ihrem assoziativen Gefüge mitreißen lässt, von Zeichnung zu Zeichnung geht und entdeckt, wie einzelne Elemente wieder aufgenommen werden, sich verwandeln oder in etwas ganz anderem aufgehen.“ Ihr Fazit: “Noorthoorns klug zusammengestellte Schau ist nicht zuletzt ein flammendes Plädoyer für das im malereiverliebten Ausstellungsbetrieb oft unterschätzte Medium der Zeichnung.“

„Das ist magisch“, so zitiert globe-M eine Besucherin. Weiter heißt es in der Rezension des Onlineportals für Kunst und Kultur: „Einer gewundenen, organischen Linie folgend, nehmen die Kunstwerke die Halle ein, bilden einen eigenwilligen Rhythmus von Farbe und Form. Sie ergänzen sich, provozieren einander, korrespondieren.“ Der Informationsdienst KUNST stellt fest, dass es in Berlin „nicht viele Ausstellungsräume gibt, die derart unterschiedlich bespielt werden“ wie die KunstHalle. Die Sammlung Deutsche Bank wird hier „so überraschend anders präsentiert, dass allein das neue Raumerlebnis (…) den Besuch lohnt. In einer bewegten, von der Decke kommenden Linienführung minimaler Halterungen machen die leichten Arbeiten auf Papier eine gute Figur.“ Auch für das Online-Magazin KULTURA-EXTRA unterstreicht die von Daniela Thomas entworfene Ausstellungsarchitektur die Wirkung der Exponate ganz besonders: „Ihr zeichnerisches Filligran, das bei einer herkömmlichen Hängung in Museen oder Galerien etwas untergehen könnte, wird hier ganz und gar eine Art betrachtender Genuss; nichts lenkt (…) vom Wesentlichen ab.“

Auch Andrea Hilgenstock vom Berliner Stadtmagazin tip lobt die Ausstellungsarchitektur: „Sie bringt unser Gefühl für Räumlichkeit ins Wanken. Die exquisite Auswahl aus der Unternehmenssammlung wird quasi zur kinetischen Skulptur.“ Weiter heißt es: „Die Kuratorin vertraut der Kraft der Bilder, verzichtet auf Chronologie oder Beschriftung und lässt die Arbeiten lieber untereinander kommunizieren und direkt zum Betrachter sprechen. (…) Man staunt über die Parallelen dieser inspirierten Hängung, bei der zum Beispiel abstrakte Farbstudien von Katharina Grosse mit Gerhard Richter korrespondieren.“

Im Tagesspiegel bemerkt Marcus Woeller: „Noorthoorn mischt die Künstler und Künstlerinnen, Techniken und Formate, Genres und Gattungen, um der Bandbreite der Sammlung gerecht zu werden. Sie schafft aber auch Orte der Kommunikation, in denen Arbeiten in Zwiesprache treten können. (…) Zwei naive Mädchenköpfe der Worpsweder Expressionistin Paula Modersohn-Becker blicken neugierig auf einen sich aus blauem Aquarellornament aufrappelnden Golem von Tony Cragg, der sonst monumentale Skulpturen am Computer entwirft. In solchen Momenten zeigt sich, wozu das altmodische Medium Papier damals wie heute am besten taugt: für das Experiment, Linien und Formen zum Leben zu erwecken.“

The Circle Walked Casually bildet den Auftakt zu einer Serie von Ausstellungen, mit denen die Sammlung Deutsche Bank durch Gastkuratoren ins rechte Licht gerückt werden soll,“ berichtet Sabrina Schleicher in der Kunstzeitung. „Mit der aktuellen Präsentation ist Victoria Noorthoorn ein gelungener Auftakt geglückt: Man lässt sich mitreißen von der assoziativen Kette, entdeckt von Zeichnung zu Zeichnung immer neue Verknüpfungen, um am Ende beschwingt den Parcours zu verlassen.“




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