„Kunst nach 1945“
Deutsche Bank fördert Filmreihe des Städel Museums

Nachtblaue Gestalten, die ekstatisch im leuchtend roten Scheinwerferlicht tanzen: Helmut Middendorfs Gemälde Electric Night steht emblematisch für die Malerei der Berliner „Moritzboys“. Das Bild gehört zu den 600 Meisterwerken, die die Deutsche Bank dem Frankfurter Städel Museum anlässlich der Eröffnung der neuen Gartenhallen übergab. Jetzt ist Electric Night im Rahmen der großen Schau Die 80er. Figurative Malerei in der BRD zu sehen. Wie dieses ikonische Gemälde entstand, berichtet Middendorf in dem aktuellen Beitrag für die Filmreihe Kunst nach 1945, die jetzt von der Deutschen Bank gefördert wird.


Helmut Middendorf über "Electic Night". Live zu sehen ist das Gemälde ist in der von der Deutschen Bank geförderten Schau "Die 80er" im Frankfurter Städel Museum.

Zu sehen sind die Filme auf dem YouTube-Kanal des Städel, von wo sie auf allen Online- und Social-Media-Kanälen des Museums geteilt werden – auf Facebook, über Twitter, im Rahmen von Beiträgen auf dem Städel Blog, aber auch auf der Städel Webseite und seit neuestem  auf der Städel App und der Digitalen Sammlung des Museums. Die Deutsche Bank fördert in Zukunft auch die Beiträge zur Gegenwartskunst für die neue Filmreihe Kunst I Stücke sowie  Dokumentationen über Künstlertalks und Vorträgen zu zeitgenössischen Positionen. Bereits seit den 1970er-Jahren unterstützt die Deutsche Bank das Städel Museum – mit hochkarätigen Leihgaben aus der Unternehmenssammlung wie Skulpturen von Max Beckmann und Joseph Beuys sowie der Förderung ausgewählter Ausstellungen. Auch zum 200. Geburtstag steht die Deutsche Bank dem Städel als Partner zur Seite: als Hauptförderer der Ausstellung Die 80er.

Neben seinen Filmreihen baut das Städel seine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der digitalen Vermittlung kontinuierlich aus. So wurden in der letzten Zeit im Rahmen der Digitalen Erweiterung des Museums zahlreiche Online-Angebote entwickelt: Auf einer digitalen Plattform kann man ebenso zielgerichtet wie intuitiv durch die Sammlung „browsen“ und für Kinder wurden innovative Computerspiele umgesetzt, die einen altersgerechten Zugang zur Kunst ermöglichen. In Kooperation mit der Leuphana Universität wird derzeit ein Online-Kunstgeschichtskurs entwickelt und mit Digitorials können sich die Besucher  zeitgemäß auf ihren Ausstellungsbesuch vorbereiten. Weiterhin kann man im gesamten Museumsgebäude kostenfreies WIFI nutzen und die Städel App herunterladen.

Dazu erklärt Max Hollein, der Direktor des Städel Museums in der Print-Ausgabe von ArtMag: „Die digitale Revolution macht auch vor analogen Kunstwerken nicht halt. Wer diese historisch einmalige Chance ergreift, kann durch die Nutzung digitaler Mechanismen und intelligenter Technologien eine innovative Wissens- und Kunstvermittlung konzipieren, die nicht nur wegweisend für die Museumswelt ist, sondern weit in die Gesellschaft hinein wirkt.“